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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Mehr Umsatz und Beschäftigung für die Industrie

Hessen. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes brachte das Jahr 2014 für die hessische Industrie nominal, also zu jeweiligen Preisen, ein Umsatzvolumen von knapp 105,5 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach. Davon entfielen knapp 50,0 Milliarden Euro auf den Inlandsumsatz (plus 1,8 Prozent) und knapp 55,5 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (plus 1,5 Prozent). Im Hinblick auf die Beschäftigung wies das Jahresergebnis 2014 ein Plus von 1,1 Prozent aus. Die hessische Industrie beschäftigte im Durchschnitt von Januar bis Dezember knapp 360 400 Personen.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Dezember in nahezu allen großen Branchen. Gegenüber dem Dezember 2013 verzeichneten vor allem die Pharmaindustrie (plus 4,3 Prozent auf mehr als 20 400 Beschäftigte), die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (plus 3,3 Prozent auf knapp 50 700 Beschäftigte) sowie die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (plus 3,0 Prozent auf mehr als 23 900 Beschäftigte) kräftige Wachstumsraten. Ein Wachstum realisierten darüber hinaus die Hersteller von Metallerzeugnissen (plus 1,6 Prozent auf knapp 31 000 Beschäftigte), der Maschinenbau (plus 1,2 Prozent auf mehr als 39 200 Beschäftigte) und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren (plus 0,8 Prozent auf mehr als 32 600 Beschäftigte). Eine negative Wachstumsrate von minus 1,0 Prozent wurde für die Chemische Industrie berechnet, die im Dezember mehr als 37 400 Mitarbeiter/-innen beschäftigte. Insgesamt gingen im Dezember knapp 361 400 Personen einer Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe nach. Dies entsprach einem Wachstum von 1,2 Prozent gegenüber Dezember 2013.

Die Umsatzentwicklung im Dezember war insgesamt positiv. Mit einer Steigerung von 8,2 Prozent gegenüber dem Dezember 2013 setzten die Unternehmen der hessischen Industrie knapp 8,9 Milliarden Euro um. Dabei entfielen 4,1 Milliarden Euro auf das Inland (plus 6,1 Prozent) und mehr als 4,8 Milliarden Euro auf Umsätze aus dem Ausland (plus 10,0 Prozent). Die Umsätze mit den Ländern außerhalb der Eurozone stiegen um 13,6 Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro und die Umsätze mit den Ländern der Eurozone um 6,2 Prozent auf mehr als 2,2 Milliarden Euro.

Die Umsatzentwicklung der großen Brachen in Hessen war im Dezember unterschiedlich. Eine positive Wachstumsrate meldeten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Der Umsatz wurde auf mehr als 1,5 Milliarden Euro gesteigert (plus 51,9 Prozent). Auch die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren steigerten ihr Umsatzvolumen um 8,9 Prozent auf mehr als 322 Millionen Euro bzw. um 5,7 Prozent auf knapp 439 Millionen Euro. Mit einem Zuwachs von 5,0 Prozent setzte der Maschinenbau im Dezember 2014 knapp 1,1 Milliarden Euro um. Rückläufig entwickelte sich der Umsatz hingegen für die Pharmaindustrie (minus 5,0 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro), die Hersteller von Metallerzeugnissen (minus 1,4 Prozent auf knapp 402 Millionen Euro) und die Chemische Industrie (minus 1,0 Prozent auf mehr als 1,0 Milliarden Euro).

Insgesamt war die Entwicklung von Umsatz und Beschäftigung in den großen Branchen der hessischen Industrie 2014 sehr unterschiedlich. Während sich sowohl die Umsätze als auch die Zahl der Beschäftigten für die Pharmaindustrie (Beschäftigung plus 3,2 Prozent; Umsatz plus 10,2 Prozent), bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren (Beschäftigung plus 1,1 Prozent; Umsatz plus 0,7 Prozent), dem Maschinenbau (Beschäftigung plus 1,3 Prozent; Umsatz plus 8,0 Prozent) sowie bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (Beschäftigung plus 2,8 Prozent; Umsatz plus 11,4 Prozent) erhöhten, sanken beide Ergebnisse in der Chemischen Industrie (Beschäftigung minus 0,1 Prozent; Umsatz minus 5,8 Prozent). Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen entwickelte sich zwar die Beschäftigung positiv (Hersteller von Metallerzeugnissen plus 1,5 Prozent, Hersteller von elektrischen Ausrüstungen plus 1,4 Prozent), aber die Umsätze fielen (Hersteller von Metallerzeugnissen minus 2,4 Prozent, Hersteller von elektrischen Ausrüstungen minus 2,2 Prozent). (red)



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