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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Volles Haus beim politischen Aschermittwoch der SPD

Udo Lohr. Foto: nhSchwalmstadt. Der politische Aschermittwoch der SPD Schwalmstadt war in diesem Jahr so gut besucht, so dass den nachfolgenden Gästen zum Teil nur noch ein Platz an den Stehtischen übrig blieb. Aber das Kommen hatte sich gelohnt, denn die Besucher erlebten ein buntes Programm mit zahlreichen Höhepunkten. Für Daniel Helwig war es der erste Aschermittwoch in seiner neuen Funktion als Vorsitzender des Stadtverbandes. Er trat damit in Nachfolge von Helmut Schwedhelm, der aus gesundheitlichen Gründen das Amt niederlegen musste.

In der Tradition des politischen Aschermittwoch begrüßte Daniel Helwig die zahlreichen Gäste. Aber, nicht ohne noch den ein oder anderen augenzwinkernden Seitenhieb auf die politischen „Mitbewerber“ in Schwalmstadt abzugeben. So begrüßter er den schmunzelnden Bürgermeister Dr. Näser, mit der Feststellung, dass man durchaus nicht immer nicht wüsste, ob dieser gerade Büttenredner oder Bürgermeister ist. Offenbar sei kein großer Unterschied erkennbar. Obwohl: Für seine Büttenrede im Karneval gab es offenbar reichlich Lob, was für seine Amtsführung als Bürgermeister wohl eher nicht zutreffe. In diesem Zusammenhang betonte Daniel Helwig, dass die SPD in Schwalmstadt nie auf die Idee gekommen wäre, die Gebühren für die Kindertagesstätten in so einem Ausmaß erhöhen zu wollen, allem Druck zur Haushaltskonsolidierung zum Trotz.

Gut gefülltes Haus für Gemeinschaftspflege. Foto: nhIm Anschluss richtete der 1. Kreisbeigeordnete und Landratskandidat Winfried Becker das Wort an die Gäste. In einer starken und kämpferischen, durch viel Applaus unterbrochenen, Rede stellte er nochmals seine politischen Ziele für den Schwalm-Eder-Kreis vor. Starken Applaus erhielt Becker für die Feststellung, dass die aktuelle Landesregierung die Kommunen in Hessen mit ihren finanziellen Nöten und Defiziten alleine lässt. Der kommunale Finanzausgleich erfüllt beileibe nicht die gesetzlichen Mindestanforderungen, die Kommunen mit auskömmlichen Finanzmitteln auszustatten. Dies wird insbesondere durch die Kostensituationen der kommunalen Kindertagesstätten ersichtlich. Mit Verwunderung schaut Becker auf die derzeitige Diskussion um die Altkennzeichen im Schwalm-Eder-Kreis. Wenn die Bürger sich diese Kennzeichen so sehr wünschten, will er diesen Wünsche nicht im Wege stehen.  Allerdings ist es völlig unverständlich, warum die CDU im Schwalm-Eder-Kreis dies zum Wahlkampfthema mache, es gibt wichtigere Probleme, die zu lösen sind.

Udo Lohr und Daniel Helwig. Foto: nhDie Lacher zum Ausklang zur Karnevalskampagne lieferte Udo Lohr. In seinen Auftritt brillierte er als verbeamteter Pförtner des Bundestages. Dabei nahm er von Willi Brandt bis Angela Merkel so manchen Politiker aufs Korn und überraschte dabei sogar mit gekonnten Stimmenimitationen. Da bleib kein Auge trocken. Im Anschluss an das Programm stärkten sich die Gäste an einem rustikalen Buffet.

Nachdem die meisten Gäste bereits auf den Weg nach Hause waren dankte Burkhard Walz, Geschäftsführer des Stadtverbandes allen Helfern für deren tolles Engagement, welches letztendlich zum Erfolg der Veranstaltung geführt hat. Insgesamt ein überaus positives Fazit: „Ein rappelvolles Haus für Gemeinschaftspflege mit einem starken Landratskandidaten Winfried Becker, einem überaus humorigen Udo Lohr, einem herzerfrischenden Gastgeber Daniel Helwig und vor allem: mit wunderbaren Gästen. Hierfür danken wir allen unseren Besuchern und freuen uns schon auf den nächsten Aschermittwoch.“ (red)



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