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EHF-Cup: MT empfängt die Kroaten von RK Nexe

Foto: Heinz Hartung Kassel/Melsungen. Wenn am kommenden Samstag der kroatische Erstligist RK Nexe in Kassel zu Gast ist, steht für die MT Melsungen das sechste und damit letzte Gruppenspiel im EHF-Cup auf dem Programm. Anwurf in der Rothenbach-Halle ist um 20 Uhr. Tickets sind noch in allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Nach den bereits absolvierten Hin- und Rückspielen gegen Eskilstuna Guif (Schweden) und Balatonfüredi KSE (Ungarn) und dem Hinspiel gegen Nexe steht der deutsche Bundesligist auf Platz 1 der Gruppe D. Die MT  hat zwar zuletzt in Schweden mit 25:27 ihre erste Niederlage in der Gruppenphase einstecken müssen, steht  jedoch aufgrund des besseren direkten Vergleichs gegen Guif schon jetzt als Gruppensieger fest.

Mit diesem Spiel gegen RK Nexe am kommenden Samstag nun will die MT mit einem Sieg die Gruppenphase beenden und sich mit einer möglichst attraktiven Vorstellung gegen die Kroaten auch bei ihrem Publikum für die bislang tolle Unterstützung als Neuling im Europapokal bedanken. Das Hinspiel in Nasice, Ende Februar, gewannen die Nordhessen übrigens mit  28:25.

Fakt ist: Egal, wie das Spiel am Samstag gegen Nexe ausgeht, die MT Melsungen ist für das Viertelfinale in diesem nach der Championsleague zweitwichtigsten internationalen Clubwettbewerb qualifiziert. Und das als Neuling auf der europäischen Handballbühne! “Auch wenn es hier in erster Linie um die sportliche Ehre geht, hoffen wir, dass möglichst viele Zuschauer zu diesem Spiel kommen und den Europapokaleinsatz unserer Mannschaft honorieren”, so Axel Geerken. Apropos: Mit gut 2.300 Zuschauern im Schnitt waren die bisherigen internationalen Einsätze in der Rothenbach-Halle vergleichsweise gut besucht. “Solche Zahlen sind selbst bei traditionellen Teilnehmern an diesem Wettbewerb keine Selbstverständlichkeit”, weiß der MT-Vorstand.

Der Grundstein für die Teilnahme am EHF-Cup wurde mit dem sechsten Tabellenplatz in der vergangenen Saison in der DKB-Handball-Bundesliga gelegt. Nach zwei erfolgreichen Qualifikationsrunden im Herbst, mit jeweiligen Hin- und Rückspielen gegen Fenix Toulouse (Frankreich) und Tatran Presov (Slowakei), starteten die Nordhessen im Februar in die Gruppenphase. Die Auslosung bescherte ihnen mit Eskilstuna Guif, Balatonfüredi KSE und RK Nexe drei  Erstligagegner aus den traditionellen europäischen Handballnationen Schweden, Ungarn und Kroatien.

Dieses anspruchsvolle Programm mit zusätzlichen Spielen zur heimischen Meisterschaftsrunde, unbekannten Gegnern und ungewohnten Reisestrapazen quer durch Europa, stellt für die seit zehn Jahren in der 1. Bundesliga spielenden Melsunger ein echte Herausforderung dar. Insofern ist angesichts deren erfolgreicher Bewältigung die Freude bei den Rotweissen natürlich riesig. “Wir wussten ungefähr, was bei diesem Abenteuer auf uns zukommen wird” , gesteht Axel Geerken, der als Aktiver einst mit dem THW Kiel im internationalen Einsatz war. “Umso glücklicher sind wir natürlich”, so Geerken weiter, “den besonderen Aufwand bislang erfolgreich gemeistert zu haben und uns nun auf den nächsten Schritt im internationalen Handball vorbereiten zu können”.

Damit meint Geerken das Viertelfinale dieses EHF-Cups, welches am 11./12. April (Hinspiel) und 18./19. April (Rückspiel) ausgetragen wird. Wer dort der Gegner ist, wird in der kommenden Woche bekannt gegeben. Denn weil Teilnehmer Füchse Berlin Ausrichter der diesjährigen Endrunde ist, wird dieser Mannschaft das Viertelfinale erspart. Zusätzlich muss der schlechteste Zweite der vier Gruppen die Segel streichen, sodass es nur drei, statt der üblichen vier Viertelfinalpaarungen geben wird. Die MT Melsungen ist auf jeden Fall eine der sechs besten Teams in diesem europäischen Wettbewerb. Ein Erfolg, den vor einem Jahr noch keiner im Verein selbst, in der Liga, oder auch in der Region hat absehen können. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Kassel: Daniel Accoto Martins (POR) / Roberto Accoto Martins (POR); EHF-Delegierter: Janko Pozeznik (SLO).



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