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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Ein idealer Bahnhof – mit „schlimmen Hindernissen“

Einem Härtetest im Treppensteigen unterzogen sich Ulrich Wüstenhage (mit Fahrrad), MdL Regine Müller (r.) und die AG-Mitglieder (v. l.) Dorothea Gombert, Helmut Hille, Heinz Wagner und Andreas Koch (v.l.). Foto: nhSchwalmstadt. „Eigentlich liegt  der Stadt- und Regionalbahnhof in Treysa ideal,“ fasste Landtagsabgeordnete Regine Müller ihre langjährigen Reiseerfahrungen und die aktuellen Eindrücke bei einer Besichtigung zusammen, zu der die AG 60plus Schwalmstadt eingeladen hatte. Die Pluspunkte wurden deutlich: gutes Zugangebot zu den Zentren, mitten in der Stadt, am Einkaufszentrum Bahnhofstraße-Wieragrund, direkt vor dem Parkhaus, mit vielen Busanbindungen und Taxibetrieb. Gerade weil in der Spitzenzeit um 17 Uhr pausenlos Züge anrollten, wurden aber auch die Probleme offenkundig: „Wild geparkte Abholautos, riskante Ausfahrten, gefährliches Gedränge am Zebrastreifen“, bemängelt die AG 60 plus. Dazu kommen die langen Treppen und die verdreckte Unterführung.

In Gesprächen mit Passanten sei die „total überzogenen Strafgebühren“ auf dem Parkplatz am Bahnsteig 1 beklagt worden. Die AG empfiehlt, Pkws im Parkhaus abzustellen – für zwei Stunden mit Parkscheibe kostenlos und immer geschützt gegen Sonne und Regen. Wer Angst vor Parkhäusern habe, könne hier am Wochenende üben. Ulrich Wüstenhagen, ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter der Stadt, und Guido Hahn, Mitglied im Ortsbeirat Treysa und ebenfalls im ADFC aktiv, beklagten die zu geringe Zahl von gesicherten Abstellplätzen für Fahrräder und zeigten Lösungswege auf.

Beim öffentlichen Bürgergespräch im Hospital wurden anschließend die Angebote und Defizite im Öffentlichen Personennahverkehr erörtert. Buslinien gebe es zwar genug, würden aber zu wenig angenommen. Regine Müller, die auch Mitglied im Kreisausschuss ist, ging auf  die Strukturen von NVV, RKH und NSE ein: Hier müsse mehr Transparenz geschaffen werden, gerade auch für die älteren Generationen, die nicht mehr mit Smartphons und Apps arbeiteten.

Die AG greife gern, so versicherte ihr Vorsitzender Heinz Wagner, Hinweise auf Probleme und Optimierungen bei der Mobilität auf und leite sie „mit Druck“ an die zuständigen Gremien und Behörden weiter. (red)



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