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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zahl der Wohngeldhaushalte sinkt 2014 um 15 Prozent

Hessen. Ende 2014 bezogen in Hessen gut 32.450 Haushalte Wohngeld. Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes sank die Zahl gegenüber 2013 um 15 Prozent. Neben den 30.300 reinen Wohngeldhaushalten, in denen alle Haushaltsmitglieder Wohngeld erhielten, wurde das Wohngeld auch nur einzelnen Personen im Haushalt gewährt (2.150). In diesem Fall spricht man von Mischhaushalten. Die Zahl der reinen Wohngeldhaushalte sank gegenüber 2013 um 14 Prozent, die der Mischhaushalte sogar um 20 Prozent.

Bei den reinen Wohngeldhaushalten war die Gruppe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Anteil von 42 Prozent die größte Gruppe. Die Gruppe der Rentner- und Pensionärhaushalte folgte mit 40 Prozent, die der Studierenden und Auszubildenden mit knapp sieben und die der Arbeitslosen mit sechs Prozent. Weitere knapp zwei Prozent gehörten zu der Gruppe der Selbstständigen (Sonstige: knapp fünf Prozent).

Der durchschnittliche Wohngeldanspruch der reinen Wohngeldhaushalte betrug 132 Euro (2013: 130 Euro). Der Wohngeldanspruch richtet sich nach der Haushaltsgröße, dem Familieneinkommen und der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung und kann im Einzelfall aus den Wohngeldtabellen abgelesen werden. Die durchschnittliche berücksichtigungsfähige Miete bzw. Belastung lag bei 430 Euro (2013: 423 Euro). Die tatsächliche durchschnittliche Miete/Belastung betrug 460 Euro (2013: 452 Euro), das durchschnittliche Gesamteinkommen lag bei 948 Euro (2013: 936 Euro).

Der Wohngeldanspruch der Mischhaushalte war durchschnittlich elf Euro niedriger (121 Euro) als bei den reinen Wohngeldhaushalten. Die Zahl der Personen mit Wohngeld in Mischhaushalten war mit durchschnittlich 1,5 Personen gegenüber 2,6 Personen in reinen Wohngeldhaushalten geringer.

Ein Rückgang der Zahl der Wohngeldhaushalte kann u. a. durch eine Verbesserung der Einkommenssituation der betroffenen Haushalte und zum anderen durch die Inanspruchnahme anderer Sozialleistungen, die einen Bezug von Wohngeld ausschließen, verursacht werden. (red)



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