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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Sommerreise: Bernd Siebert zu Besuch in Oberaula

Marcus Schug, Erster Beigeordneter Lothar Maurer, Bürgermeister Klaus Wagner, Bernd Siebert MdB, Karl-Heinz Schuster, Herr Schuster, Karl Ickler, Karl-Heinrich Richardt, Toni Soller, Rolf Stiebing und Gemeindeverbandsvorsitzender Dieter Groß (v.l.). Foto: nhOberaula. Seit 22 Jahren kommt der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert jedes Jahr im Rahmen seiner Sommerbereisung nach Oberaula. Auch in diesem Jahr gab es wieder ein abwechslungsreiches und informatives Programm. Begleitet wurde Siebert MdB dabei von zahlreichen Vertretern aus Partei und Fraktion, vor allem dem Gemeindeverbandsvorsitzenden Dieter Groß, dem Fraktionsvorsitzendem Alexander Erler und dem Bürgermeister Klaus Wagner.

Der Anfang wurde wieder im Bereich des neuen Sozialzentrums gemacht. Während man im vergangen Jahr die Arztpraxis, die Physiotherapiepraxis und die Begegnungsstätte besichtigte, war in diesem Jahr die Pflegeeinrichtung der Familie Schuster im rundum modernisierten alten Grundschulgebäude der Anlaufpunkt. Insgesamt fünf Familienmitglieder arbeiten in dem Anfang des Jahres eröffneten Betrieb, in welchem sieben Appartements für Betreutes Wohnen angeboten werden. Daneben befinde man sich derzeit im Aufbau einer Tagespflegeeinrichtung mit weitern acht Plätzen. Die Bewohner erhalten hier ein Rundum-Sorglos-Paket, so der Inhaber Karl-Heinz Schuster beim Rundgang. Es gebe eine permanente Rufbereitschaft, eine pflegerische Betreuung und ein ausgewogenes Speisenangebot. Darüber hinaus können die Bewohner auch den Einkaufsdienst in Anspruch nehmen.

Im Gespräch mit den Betreibern und den CDU-Vertretern hob Siebert MdB hervor, wie wichtig solche Einrichtungen für das soziale Miteinander in einer Gemeinde sind. Dazu sagte er: „In einer älter werdenden Gesellschaft muss es unser Auftrag sein, die Älteren nicht nur gut zu pflegen und zu versorgen, sondern diese auch in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. Die Tagespflegeinrichtung ist eine sehr gute Ergänzung des bestehenden Angebotes und trägt seinen Teil dazu bei, dass hier in Oberaula ein Miteinander der Generationen gelebt wird.“

Danach ging es zur Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses in Wahlshausen. Im Rahmen der Dorfentwicklung haben die Wahlshäuser ein Konzept für die Erneuerung des Gemeinschaftshauses erarbeitet. Die Bewohner haben sich verpflichtet, aus Kosteneinsparungsgründen viele Arbeiten wieder selbst auszuführen. An Stelle des alten DGHs entsteht ein neuer barrierefreier, eingeschossiger Bau. Derzeit sind die Fundamente, die Bodenplatte und die Anschlussanker fertig gestellt. Demnächst wird der Rohbau in Holzständerbauweise aufgesetzt. Im Ortsteil Hausen besuchte die Delegation dann die Kinder-Kultur-Tage auf dem Golfplatz. Betreut von drei ehrenamtlichen Erwachsenen und dem Trainer Andrew McQueen durften sich zwölf Kinder mal im Golfsport probieren. „Hier sieht man auf sehr anschauliche Weise, wie gut bürgerschaftliches Engagement dem Zusammenleben in einer Gemeinde tut. Man kann stolz darauf sein, wie gut Politik und Bevölkerung in Oberaula zusammenarbeiten“, so der Bundestagsabgeordnete.

Der letzte Programmpunkt war dann die Besichtigung des Werkzeugbaus von Werner Weidemann. In dem hochspezialisierten Unternehmen arbeiten derzeit 15 Mitarbeiter in den Bereichen Werkzeug- und Formenbau sowie Sondermaschinen- und Prototypenbau. Die Grundlage jedweden Fortschritts sind Ideen und deren effiziente Umsetzung, so Werner Weidemann. Als Ideenschmiede und lösungsorientierter Betrieb ist die Werkzeugbaufirma kompetenter Partner zahlreicher Unternehmen der Fahrzeugzulieferbranche und des Maschinenbaus. Man befasse sich mit der intelligenten und ökonomischen Konstruktion, dem Design oder der Fertigung von individuellen Produkten, die den Anforderungen der Kunden zu einhundert Prozent entsprechen.

Im Gespräch wurde auch hier deutlich, wie schwierig es für solche Unternehmen sei, auf dem Arbeitsmarkt gute Fachkräfte zu finden. Siebert sagte zu, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass die Ausbildung junger Menschen im Wege des dualen Ausbildungssystems nicht aus den Augen verloren werde. „Unternehmen wie der Werkzeugbau Weidemann bilden das Rückgrat unserer robusten deutschen Wirtschaft. Es ist darum wichtig, zu hören, welche Erfahrungen sie in der Fachkräftegewinnung machen und bei den Grundlagen für eine gute Ausbildung auf diese Erfahrungen zurückzugreifen. Nur wenn wir die Qualifizierung unserer Arbeitskräfte im Auge behalten, werden wir die Möglichkeit haben, Deutschland langfristig als Innovationsstandort zu bewahren“, so Bernd Siebert abschließend. (red)



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