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52 Firmen geben Ausbildungsversprechen ab

Herwig Leuk, Vizepräsident DEHOGA Hessen; Anna Homm, Geschäftsführerin; Brigitte Weiß, Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses DEHOGA Hessen e.V.; Dr. Michael Ludwig, IHK-Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung sowie Gerhard Boucsein, Bezirksvorsitzender DEHOGA (v.l.). Foto: IHK / Lantelmé

Kassel. Die Qualität der Ausbildung im dualen System ist ein Grundpfeiler der erfolgreichen Fachkräftesicherung. Deshalb machen sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg und der Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen e. V. Geschäftsstelle Nord- und Osthessen gemeinsam dafür stark, die Qualität in den Betrieben zu sichern – in Form des neuen „Ausbildungsversprechens“. Aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg haben bereits 52 Unternehmen am Dienstagnachmittag im Restaurant Falada in der Kasseler GrimmWelt dieses Ausbildungsversprechen ihren Auszubildenden, Gästen und der Öffentlichkeit gegeben. Die IHK und der DEHOGA überreichten erstmals entsprechende Urkunden an die Hotel- und Gastronomiebetriebe.

„Qualität ist in der Gastronomie und Hotellerie nicht nur ein Thema, wenn es um Service, Ambiente und Geschmack geht“, sagt Dr. Michael Ludwig, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung bei der IHK. „Nur mit guter Qualität werden hohe Abbruchquoten und eine Beeinträchtigung des Images vermieden.“ Vielerorts verstärkten Betriebe ihre Anstrengungen, diesen Qualitätsgedanken bereits in der Ausbildung und mit der Ausbildung zu vermitteln und zu leben. Hintergrund dieser Initiative ist, eine angemessene Qualität in der Ausbildung sicherzustellen, die Auszubildenden individuell zu fördern und die Lehrinhalte in den jeweiligen Betrieben praktisch umzusetzen.

„Die Aktion soll über den formellen rechtlichen Ausbildungsvertrag hinaus den Einsatz, die Einstellung, die Akzeptanz und die Umsetzung der Regeln einer qualitativen Ausbildung in den Unternehmen öffentlich unterstreichen“, sagt Herwig Leuk, Vizepräsident des DEHOGA Hessen.  „Unsere Messlatte muss sein, die Qualität der Berufsausbildung zu sichern und zu steigern sowie die Vertragslösungsquote in der Ausbildung und die Abwanderung junger Fachkräfte zu reduzieren.“

Grundlage für das Ausbildungsversprechen ist das im März verabredete hessische Bündnis für Ausbildung, an dem die Wirtschaft, die Landesregierung, die Städte und Gemeinden, aber auch erstmals die Gewerkschaften beteiligt sind. Das Bündnis für Ausbildung beschäftigt sich ausführlich mit der Attraktivität und Qualität der Ausbildung. Neben den Betrieben und Auszubildenden sind auch die Berufsschulen als wichtiger Partner aufgeführt.

„Der Wettbewerb um engagierte und ehrgeizige Auszubildende ist spürbar enger geworden. Zudem haben sich die Ansprüche an Karriere, Beruf und Privatleben der jungen Generation im digitalen Zeitalter rasant verändert. Umso erfreulicher ist es, dass der DEHOGA Hessen  zusammen mit der Industrie und Handelskammer nunmehr mit der Initiative der Ausbildungsversprechen in die Breitenwirkung einsteigt“, sagt Monika Wenzel, Leiterin des Referats Berufliche Bildung, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. (red)



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