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MT-Radsportler beim Dreiländergiro über die Alpen

Mit dem Rad auf dem Stilfser Joch (2760 m)

Die 48 Kehren (einige im Hintergrund zu sehen) sind bezwungen (v.l.): Dieter Vaupel, Timo Zarth und Stephan Warlich. Auf 2760 m Höhe haben sie sich eine Pause verdient. Foto: Thorsten Kuhn

Die 48 Kehren (einige im Hintergrund zu sehen) sind bezwungen (v.l.): Dieter Vaupel, Timo Zarth und Stephan Warlich. Auf 2760 m Höhe haben sie sich eine Pause verdient. Foto: Thorsten Kuhn

Nauderes/Melsungen. Einer ganz besonderen Herausforderung stellten sich die drei Melsunger Jedermann-Radsportler Stephan Warlich, Timo Zarth und Dieter Vaupel am vergangenen Wochenende. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen des Dreiländergiros an einem Tag nicht nur drei Alpenländer mit dem Rennrad zu befahren (Österreich, Italien und die Schweiz), sondern dabei auch noch den höchsten befahrbaren Alpenpass, das Stilfser Joch (2760 m), zu bezwingen. Und alle drei konnten am Ende stolz darauf sein, es geschafft zu haben.

Die Strecke führte von Nauders (Österreich) zunächst den Reschenpass hinauf, wo man am Reschensee die Landesgrenze zu Italien passierte. Nach 30 Kilometern bergab erreichten die Radsportler mit rasanter Geschwindigkeit Prad am Fuße des Stilfser Jochs. 27 Kilometer und 1.900 Höhenmeter mit bis zu 17 Prozent  Steigung mussten nun überwunden werden, bevor man die Passhöhe mit 2760 Meter erreicht hatte. „Das war eine echt harte Herausforderung“, so Stephan Warlich nach der Runde. „Die 48 Kehren nahmen kein Ende. Aber was für ein Gefühl, wenn man es dann geschafft hat.“

Dieter Vaupel auf dem Weg zur Passhöhe vor dem Alpenpanorama. Foto: sportfotograf

Dieter Vaupel auf dem Weg zur Passhöhe vor dem Alpenpanorama. Foto: sportfotograf

Die Strecke des Dreiländergiros führte anschließend den kurvigen und kaum ausgebauten Umbrailpass hinunter und anschließend den Ofenpass mit 1.300 Steigungsmetern wieder hoch. Von dort rollte es bergab durch den Engadin in der Schweiz, bevor es über die Norbertshöhe zurück nach Nauders ging. „Ein tolles Erlebnis durch eine gigantische Gegend. Die Strecke war anstrengend aber einfach wunderschön, mit herrlichen Panoramablicken“, so Timo Zarth. (red)



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