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Viel positive Resonanz für Altersheim-Katze Lilli

Katze Lilli im Altenheim. Foto: Guxhagener Katzenhilfe

Katze Lilli im Altenheim. Foto: Guxhagener Katzenhilfe

Guxhagen. „Wer hätte das gedacht, als wir am Freitag den 16. Februar 2018 um 8.01 Uhr den Bericht über Lillis Einzug in das AWO Altenzentrum in Homberg auf Facebook veröffentlichten, dass dieser eine so große Resonanz erzeugt hat. Bis um Sonntag 20 Uhr am 18. Februar 2018 besuchten mehr als 48.567 unseren Beitrag ‚Kennt ihr noch Lilli'“, schwärmt Dieter Büchling von der Guxhaener Katzenhilfe.

Als Pflegefachfraft und Hygienebeauftragte Ramona Krahn den ersten Kontakt zwischen der Verwaltung des AWO Altenzentrum Homberg und der Guxhagener Katzenhilfe herstellte, sei man als Tierschützer sehr skeptisch über das Gelingen der Verbindung gewesen. „Ramona Krahn überzeugte uns mit dem Hinweis, dass bereits eine Katze in einem Bereich der Wohnanlage zu Hause ist und von den Anwohnern geliebt und verwöhnt wurde. Also stimmten wir dem Wunsch zu und überstellten Lilli in das Altenzentrum, Lillis neues Zuhause“, so Büchling.

Nachdem in der Presse und im Internet der Bericht veröffentlicht wurde, erhielt man nur positive Kommentare. Dass gerade jüngere Menschen diesen Schritt gut einstuften, überraschte den Vorstand.

Hier ein kleiner Auszug der bisjetzt 170 eingegangenen Kommentare:
„Das sollte in allen Heimen erlaubt sein, gut für Mensch und Tier“ oder „Das ist eine super Idee. Wenn ich meine Mutter im Pflegeheim besuche, nehme ich meine Hunde auch immer mit! Alle Bewohner freuen sich, weil sie früher selbst oft Tiere hatten. Viele sind auch sehr einsam und würden sich gern um eine Katze kümmern, find ich ganz toll“ oder „Ganz ganz tolle Idee. Hoffentlich gibt es bald noch mehr Einrichtungen, die diesem Beispiel folgen“ oder „Super! Da sollten andere Einrichtungen sich ein Beispiel drannehmen! Tiere sind gerade für alte Menschen in dieser Lebenssituation gut“ oder „Herzlichen Glückwunsch für so viel Fortschritt. Das freut mich sehr für die Bewohner und die kleine Samtpfote die es dort ganz bestimmt sehr sehr guthaben wird. So etwas sollte es in jedem Altenheim geben! Daumen hoch für die AWO in Homberg“.

„Erstaunt waren wir auch darüber, dass bundesweit in einzelnen Einrichtungen Katzen leben und durch die Heimbewohner betreut werden und Hundebesuche mit Familienangehörigen erlaubt sind. Diese erlaubten und gewollten Kontakte von Tieren zu den Heimbewohnern dienen als Abwechslung im Tagesablaufen und sind gut für einen positiven Gemütszustand.
Wir von der Guxhagener Katzenhilfe würden uns freuen, wenn das Homberger Beispiel einen Nachahmeeffekt erzeugen würde“, sagt Dieter Büchling.

Die Guxhagener Tierschützer helfen bei aktuellem Tiernotstand, Tierleid, sozialem Tierschutz, Gnadenbrot- und Handicapkatzen sowie Unterstützung bei Kastrationen. Außerdem wird Beratung und Hilfe bei Tiernotständen angeboten. Spenden können auf das Vereins- und Spendenkonto Kreissparkasse Schwalm-Eder, IBAN Nr. DE40 5205 2154 0042 0011 15 und SWIFT-BIC HELADEF1MEG, eingezahlt werden. (red)



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