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Freie & Grüne: Zeit für die Verkehrswende

Linkes Bild: Jürgen Sapara (Stadtverordneter FREIE WÄHLER Schwalmstadt); rechtes Bild (v.li.): Jürgen Moser, Ruth Engelbrecht (Fraktionsvorsitzende Bündnis ’90/Die Grünen, Schwalmstadt) und Ulrich Wüstenhagen (Stadtverordneter Bündnis ’90/Die Grünen, Schwalmstadt). Fotos: nh

Schwalmstadt. Das Volksbegehren „Verkehrswende in Hessen“ zur Einleitung einer grundlegenden Verkehrswende wird von der FREIE WÄHLER und den Grünen befürwortet. Die Parteien rufen zur Unterzeichnung auf.

Mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität

Wörtlich erklärt der Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Sapara: „Wir brauchen in Hessen eine echte Verkehrswende, um eine gute Mobilität für alle, mehr Verkehrssicherheit und eine höhere Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu erzielen. Um effektiven Klimaschutz zu verwirklichen, unterstützen wir dieses Volksbegehren.“

Die Verkehrswende könne nur zustande kommen, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht. Radfahrer und Fußgänger jeden Alters, vom Schulkind bis zur Seniorin, müssten sich ungefährdet im Straßenverkehr bewegen können. Es brauche neben den Bemühungen zur Reduzierung von Gefahren durch Auto und LKW auch die Möglichkeit, den öffentlichen Nahverkehr in ausreichender Taktung in den Ortsteilen zu nutzen.

Kreative Lösungen gefragt

Ruth Engelbrecht, Fraktionsvorsitzende von Bündnis ’90/Die Grünen Schwalmstadt, wirbt ebenfalls um die Teilnahme am Volksbegehren: „Kreative Lösungen für umweltverträglich Mobilität sind gefragt, um den Klimaschutz voranzubringen und unsere Lebensqualität zu erhalten. Das Volksbegehren setzt hier wichtige Impulse.“

Kern dieses Volksbegehrens ist das Verkehrswendegesetz Hessen, welches sich aus mehreren Artikeln zusammensetzt. Konkret zielt es u.a. ab auf:

• mehr Radwege und ein hessenweites Radwegenetz
• breitere Gehwege sowie Straßen, die zu Fuß sicher überquert werden können
• ein flächendeckendes Liniennetz, kürzere Fahrzeiten und höhere Frequenz für den öffentlichen Verkehr
• höhere Verkehrssicherheit, insbesondere auf Schulwegen
• mehr und attraktive Alternativen zum Autoverkehr im ländlichen Raum
• eine bessere Verknüpfung von Informationen, Konzepten, Planung und Bau zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität.

So soll der Anteil der umweltfreundlichen Verkehrsarten – zu Fuß gehen, Radfahren und ÖPNV – auf mindestens 65 % am gesamten Personenverkehr erhöht werden, heißt es in einer eigenen Mitteilung.

Breites Bündnis versammelt

Hinter dem Volksbegehren „Verkehrswende in Hessen“ stehen mehrere Verbände wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Hessen, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen, der Fachverband Fußverkehr Deutschland (FUSS) Hessen sowie die Radentscheide der Städte Frankfurt, Offenbach, Kassel und Darmstadt. Weitere Unterstützer sind der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und die Naturfreunde Hessen.

Das Organisationsteam freut sich über jede Unterschrift für die Verkehrswende. Vor Ort können die Unterschriftenbögen im Büro der Schwalm-Touristik in der „Neuen Wache“ am Paradeplatz in Ziegenhain abgeholt oder direkt unterschrieben und abgegeben werden. In Treysa hat der Spielwarenladen Moser in der Bahnhofstraße 36 eine Abgabestelle eingerichtet. Auch kann man dort Unterschriftsbögen abholen.

Online keine Unterschrift möglich

Nach den gesetzlichen Vorgaben sind nur eigenhändig unterschriebene offizielle Unterschriftenbögen gültig. Diese werden im Nachgang vom Einwohnermeldeamt geprüft – es dürfen ausschließlich in Hessen Wahlberechtigte abstimmen. „Also jetzt unterschreiben und die Verkehrswende in Hessen einleiten“, ermuntern Engelbrecht und Sapara.

(red)



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