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Polyma spendet Notfalltechnik

Schlüsselübergabe für eine riesige Unterstützung (v.li.): Verdy Ryffel, Organisationsstab für die Gudensberger Ukrainehilfe; Bürgermeisterin Sina Best, Steffen Link, Fa. Polyma; Dr. Eberhardt Kettlitz, Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik; Markus Iffert, Stadtbrandinspektor; Frank Börner, Organisationsstab für die Gudensberger Ukrainehilfe; Ingbert Radloff, Vorsitzender Gudensberger Partnerschaftsverein und Christoph Hiebsch, Wehrführer der Feuerwehr Gudensberg. Foto: nh

Gudensberg. In einer Videokonferenz zwischen Vertretern der Partnerstädte Schtschyrez und Gudensberg wurde schnell klar: Das, was die Partnerkommune im Westen der Ukraine am dringendsten benötigt, sind Stromgeneratoren.

Gebraucht, aber sofort verfügbar

Denn sie ermöglichen bei Stromausfällen den Weiterbetrieb überlebenswichtiger Einrichtungen. Dank der Hilfe des Kasseler Unternehmens Polyma Energiesysteme können nun gleich zwei Generatoren und vier Zeltheizungen in die Partnerstadt gebracht werden.

Das Problem: Mobile Stromaggregate sind aktuell schwer zu bekommen, neue Geräte haben mehrere Monate Lieferfrist. Daher war die Freude in Gudensberg groß, als die Anfrage von Feuerwehr-Stadtbrandinspektor a.D. Verdy Ryffel, der im Organisationsstab für die Ukraine-Hilfe mitarbeitet, bei der Fa. Polyma positiv beantwortet wurde: Das Unternehmen hat ein gebrauchtes Aggregat sofort zur Verfügung. Und die Freude wurde nach größer: Als man bei Polyma hörte, für welchen Zweck es bestimmt ist, beschloss die Geschäftsführung, dieses Gerät und noch weitere nicht zu verkaufen, sondern zu spenden.

Weitere Geräte nächste Woche

So stellt das Unternehmen der ukrainischen Partnerstadt zwei Stromaggregate sowie vier Zeltheizungen als Spende zur Verfügung, verkündete Steffen Link, leitender Mitarbeiter von Polyma, beim Ortstermin im Feuerwehrhaus Gudensberg. Eine 15-kW-Maschine hatte er direkt mitgebracht und übergab sie an Bürgermeisterin Sina Best und die weiteren Vertreter aus Gudensberger Partnerschaftsverein und den Gudensberger Feuerwehren. Nächste Wochen folgen noch ein 60-kW-Aggregat und vier Zeltheizungen.

Einsatz in Unterkünften, Klinik und Turnhallen

Sina Best sprach dem Unternehmen einen herzlichen Dank für die große Hilfe aus, eine Unterstützung, die in dieser Größenordnung nicht zu erwarten gewesen sei. Schtschyrez Bürgermeister Oleh Vasylyshyn hat bereits mitgeteilt, wo die Aggregate eingesetzt werden sollen: Im örtlichen Krankenhaus und für die Unterkünfte, die die Stadt für die Flüchtlinge aus dem Osten des Landes bereithält und deren Zahl beständig wächst. Mit den Zeltheizungen können dann sogar die Turnhallen beheizt werden.

(red)



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