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Kandidaten sollen sich für Gratis-Essen stark machen

Schwalm-Eder. Von 1 bis 18 – ordentlich essen: Alle rund 30.410 Kinder und Jugendlichen im Schwalm-Eder-Kreis sollen mittags die Chance auf ein warmes Essen haben – zum Null-Tarif. Diesen „Mahlzeit-Appell“ richtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) an die Parteien zur Bundestagswahl.

Etwas Ordentliches auf dem Teller – für alle von 1 bis 18: Kinder und Jugendliche sollen mittags in Kitas und Schulen ein kostenloses Essen bekommen. Die NGG macht das Gratisessen zum Thema im Bundestagswahlkampf. „Egal, wie viel die Eltern verdienen: Chancengleichheit fängt schon beim warmen Essen an. Es verhindert Mangelernährung und fördert die Konzentrationsfähigkeit“, so die Gewerkschaft. Foto: Tobias Seifert | NGG

Etwas Ordentliches auf dem Teller – für alle von 1 bis 18: Kinder und Jugendliche sollen mittags in Kitas und Schulen ein kostenloses Essen bekommen. Die NGG macht das Gratisessen zum Thema im Bundestagswahlkampf. „Egal, wie viel die Eltern verdienen: Chancengleichheit fängt schon beim warmen Essen an. Es verhindert Mangelernährung und fördert die Konzentrationsfähigkeit“, so die Gewerkschaft. Foto: Tobias Seifert | NGG

Die NGG Nord-Mittelhessen macht sich damit für ein kostenloses Essen in den Kitas und Schulen im Schwalm-Eder-Kreis stark.

Der Geldbeutel soll nicht entscheiden

„Und das vom ersten bis zum 18. Lebensjahr: Alle Kinder und Jugendlichen sollten einmal am Tag die Chance auf ein warmes Essen haben, wenn sie betreut oder unterrichtet werden. Das ist heute aber leider immer noch nicht selbstverständlich“, sagt Andreas Kampmann von der NGG Nord-Mittelhessen.

Es gehe darum, jungen Menschen in Kitas und Schulen im Schwalm-Eder-Kreis von montags bis freitags ein Angebot zu machen, gesund zu essen. „Dass sie dafür nichts bezahlen müssen, ist wichtig. Denn sonst entscheidet wieder das Portemonnaie der Eltern darüber, ob es mittags eine frisch zubereitete Mahlzeit mit Salat oder doch die billige Tüte Chips gibt“, so NGG-Geschäftsführer Andreas Kampmann. Dabei gehe es auch um Chancengleichheit.

„Eine ausgewogene Ernährung von Kindern und Jugendlichen sollte dem Staat etwas wert sein“, sagt Andreas Kampmann. Immerhin entlaste eine gesunde Ernährung langfristig sogar das Gesundheitssystem. Es sei daher Sache des Bundes, die finanziellen Weichen für ein „Bis-18-Gratisessen“ zu stellen.

Gute Zutaten mit Rücksicht auf Tierwohl

Noch fehle es allerdings am nötigen politischen Rückenwind. Es sei daher wichtig, bis zur Bundestagswahl dranzubleiben: „Wer im Schwalm-Eder-Kreis für den Bundestag kandidiert, muss Farbe bekennen: Kostenloses Essen für Kinder und Jugendliche – ja oder nein? Gerade Eltern sollten dazu bei den Parteien nachfragen – und ihnen auch grundsätzlich bei dem, was sie in Sachen Bildung vorhaben, auf den Zahn fühlen“, fordert Andreas Kampmann.

Entscheidend beim Gratisessen für Kinder und Jugendliche seien gute Zutaten. Außerdem sollte das Tierwohl eine Rolle spielen. „Vor allem geht es aber auch um faire Arbeitsbedingungen in den Kantinen“, sagt Andreas Kampmann. Wichtig sei dabei, was in der Küche und bei der Essensausgabe verdient werde: „Wirklich fair ist nur der Tariflohn“, fordert der Geschäftsführer der NGG Nord-Mittelhessen.

Wir danken für Ihr Interesse und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Darüber hinaus lassen wir Ihnen im Anhang dieser Mail ein Foto zukommen, das Sie im Zusammenhang mit dem Thema dieser Pressemitteilung frei verwenden können. Angaben zu Bildrechten finden Sie in der angehängten PDF-Datei.

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Region Nord-Mittelhessen
red



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