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Knell: A49 vollendet – Historischer Moment

Region. „Endlich ist es geschafft!“ – Mit großer Erleichterung kommentierte Wiebke Knell, FDP-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, die Verkehrsfreigabe des letzten Teilstücks der A49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtal-Dreieck. „Heute ist ein guter Tag für ganz Hessen!“, betonte Knell am Freitag.

Setzen ihre Zuversicht in eine wirtschaftlich und verkehrlich leistungsfähige Nord-Süd-Achse im Autobahnnetz (v. li.): Jürgen Lenders MdB, Wiebke Knell MdL, Staatsminister a. D. Dieter Posch und Dr. Stefan Naas MdL. Foto: N.N. | pm, FDP im Hessichen Landtag

Setzen ihre Zuversicht in eine wirtschaftlich und verkehrlich leistungsfähige Nord-Süd-Achse im Autobahnnetz (v. li.): Jürgen Lenders MdB, Wiebke Knell MdL, Staatsminister a. D. Dieter Posch und Dr. Stefan Naas MdL. Foto: N.N. | pm, FDP im Hessichen Landtag

„Nach über 45 Jahren Bauzeit, zahlreichen Verzögerungen, unzähligen Protesten und langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen sind die letzten knapp 31 Kilometer der A49 endlich freigegeben. Dieses Mammut-Projekt war mit enormen Herausforderungen verbunden, und ich danke all jenen, die mit Ausdauer, Weitsicht und Engagement zur Fertigstellung beigetragen haben“, so die Fraktionschefin.

Erste Planungen in den 60ern

Besonders hebt Knell den engagierten Einsatz von zwei FDP-Politikern hervor: „Unser damaliger hessischer Wirtschaftsminister Alfred Schmidt ordnete 1987 den Sofortvollzug für den Bau des Abschnitts Borken–Schwalmstadt an. Ebenso spielte unser ehemalige Verkehrsminister Dieter Posch eine entscheidende Rolle, indem er mit seiner Unterschrift unter den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Stadtallendorf–Gemünden den Lückenschluss der A49 maßgeblich vorantrieb. Ohne diese beiden Minister wäre die A49 sicher nicht fertiggestellt worden.“

Die ersten Planungen für eine kürzere Verbindung zwischen Kassel und Gießen gehen bis in die 1960er Jahre zurück. Während die Abschnitte von Kassel bis Neuental bereits in den 1990er Jahren freigegeben wurden, entwickelte sich die Fertigstellung der letzten Teilstücke über die Jahrzehnte zu einem der umstrittensten Verkehrsprojekte Deutschlands. Die Proteste erreichten ihren Höhepunkt mit der Besetzung des Dannenröder Forstes durch Klimaaktivisten.

Grüne Minister machen sich rar

„Dass der Verkehr auf der nun lückenlosen A49 rollt, ist ein Meilenstein für die Verkehrsinfrastruktur. Über Jahrzehnte haben wir Freie Demokraten für die A49 gekämpft, ihre Bedeutung betont und uns auch nicht beirren lassen, wenn es juristische Auseinandersetzungen gab oder Waldbesetzer auf Bäumen saßen“, erklärt Knell weiter.

„Die A49 ist eine wichtige Nord-Süd-Achse in Hessen, ein Wirtschaftsfaktor, und sie entlastet die Anlieger in vielen Orten vom Durchgangsverkehr. Umso bedauerlicher ist es, dass der hessische Verkehrsminister die Ausfahrt nach Stadtallendorf nicht gefunden hat und nicht zur Eröffnung gekommen ist“, ätzt die Freidemokratin. „Wie schon sein Vorgänger Tarek Al-Wazir scheint sich Kaweh Mansoori nicht für den Autobahnbau und die Vollendung eines wichtigen Projekts zu interessieren. Und er sendet gleichzeitig ein schlechtes Signal: Nordhessen hat für die Landesregierung keine Relevanz.“

Leistungsfähige Nord-Süd-Achse

„Es darf nicht sein, dass essenzielle Infrastrukturprojekte in Deutschland Jahrzehnte bis zur Fertigstellung benötigen. Der Lückenschluss der A49 wurde über viele Jahre immer wieder verzögert – das ist inakzeptabel. Mit der Freigabe des letzten Teilstücks der A49 ist nun endlich eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung zwischen Kassel und Gießen geschaffen worden, die sowohl die regionale Wirtschaft stärkt als auch den Verkehr in Mittelhessen entlastet.“

Weiter führt Knell aus: „Wir müssen als Gesellschaft anerkennen, wie wichtig solche Bauvorhaben sind. Es kann nicht sein, dass aus Protest Straßen blockiert oder Bäume besetzt werden. Auch heute [am 21.03.2025; Anm. d. Red.], nur wenige Stunden nach der Freigabe der Strecke, musste diese aufgrund einer Abseilaktion von Aktivisten beidseitig gesperrt werden. Sachliche Debatten sind notwendig, aber ideologische Blockaden dürfen den Fortschritt nicht verhindern.“

PM, Wiebke Knell, MdL
red



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