Landrat verleiht goldene Ehrenzeichen
Schwalm-Eder. Sie leisten seit 40 bzw. 50 Jahren aktiven Dienst an der Gemeinschaft. Vor Kurzem zeichnete Landrat Winfried Becker 14 Männer der Freiwilligen Feuerwehren Frielendorf, Fritzlar, Gudensberg und Jesberg mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen aus.

Knieend (v.li.): GBI Jesberg Michael Jung, BGM Frielendorf Jens Nöll, KBI Tanja Dittmar, BGM Jesberg Heiko Manz, BGM Gudensberg Sina Massow, Landrat Winfried Becker und BGM Fritzlar Hartmut Spogat. Hi.v.li.: Wilfried Stemmler (Sonderstufe 50 Jahre), SBI Gudensberg Markus Iffert, Horst Nachbar, Ralf Haaß, Hauke Hofmann, Markus Kastl, Helmut Sohl (Sonderstufe 50 Jahre), Heiko Heß, GBI Frielendorf Christian Nill, Martin Gössel, Hartmut Reuber, Markus Aubel, Dirk Siemon, Peter Elbel (Sonderstufe 50 Jahre), Stefan Schmidt, SBI Fritzlar Rüdiger Hanke. Foto: Stephan Bürger | Kreisverwaltung Schwalm-Eder
Sie sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Alarmbereitschaft und stets zur Stelle – nicht nur wenn es brennt, sondern auch bei technischen Hilfeleistungen, wie etwa bei Unfällen oder Unwetter-Ereignissen.
Wichtiges Kapital der Gesellschaft
Um diesem breiten Aufgabenspektrum jederzeit gerecht zu werden, bedarf es zahlreicher Übungsstunden und stetiger Aus- und Fortbildung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich vor allem auch die Technik im Feuerwehrwesen rasant entwickelt. Denkt man daran, dass viele der Geehrten mit einem Tragkraftspritzenanhänger angefangen haben, stehen dagegen heute hochmoderne Löschfahrzeuge in den Feuerwehrhäusern.
„Es erfordert einen hohen Zeitaufwand und die Bereitschaft, private Freizeit, die bei vielen heutzutage zunehmend knapp bemessen ist, zu investieren, um im Notfall seinen Mitmenschen helfen zu können. Der Hilfesuchende erwartet professionelle Hilfe, egal, ob es eine Freiwillige Feuerwehr oder Berufsfeuerwehr ist“, so Landrat Winfried Becker. Er betonte: „Feuerwehrleute sind ein wichtiges Kapital der Gesellschaft. Deswegen müssen alle, auch die Politik, daran arbeiten, dass es im Ehrenamt nicht zum Stillstand kommt. Denn Feuerwehr funktioniert nur, wenn es weiterhin viele Menschen gibt, die bereit sind ehrenamtlich Feuerwehrdienst für die Allgemeinheit zu leisten.“
Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen
Stellvertretend für die Kommunen richtete Jesbergs Bürgermeister Heiko Manz seinen Dank an die Geehrten. Er dankte besonders für die Bereitschaft, rund um die Uhr, also 24/7 für den Schutz der Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Einsatz zu gehen. Er rechnete vor, dass es stolze 350.400 Stunden Dienst im Ehrenamt für den Zeitraum von 40 Jahren ergibt.
Auch Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar freute sich besonders, dass die Geehrten der Feuerwehr und dem aktiven Dienst über diesen langen Zeitraum erhalten geblieben sind. Sie dankte ebenfalls für die geleistete Arbeit und betonte: „Gebt bitte euer Wissen und die Erfahrung an die nächste Generation weiter. Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Die gute Mischung zwischen motivierten und erfahrenen Einsatzkräften und jugendlichem Enthusiasmus zeichnet die Feuerwehr aus.“
Goldenes Brandschutzehrenzeichen (40 Jahre)
Hauke Hofmann, Frielendorf
Ralf Haaß, Frielendorf-Todenhausen
Horst Nachbar, Frielendorf-Verna
Stefan Schmidt, Fritzlar
Dirk Siemon, Fritzlar
Heiko Heß, Gudensberg
Markus Kastl, Gudensberg-Deute
Hartmut Reuber, Jesberg-Elnrode-Strang
Markus Aubel, Jesberg-Densberg
Martin Gössel, Jesberg-Densberg
Maik Schultz, Jesberg-Reptich
Goldenes Brandschutzehrenzeichen (50 Jahre)
Wilfried Stemmler, Frielendorf-Leuderode
Peter Elbel, Fritzlar-Züschen
Helmut Sohl, Gudensberg
Lisa-Maren Brass, Kreisverwaltung Schwalm-Eder-Kreis
red



