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Hauschke und Slavik fahren den Sieg ein

Dautphe. Beim Dautpher Pfingstpreis gab es durch Axel Hauschke (Masters 3) und Viktor Slavik (Masters 4) gleich zwei Siege für die Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen. Der 850-Meter-Rundkurs Kurs führte mit vielen engen Kurven durch ein Wohngebiet.

Viktor Slavik. Foto: Werner Möller

Viktor Slavik. Foto: Werner Möller

Der Lohfeldener Routinier Axel Hauschke zögerte nicht lange und attackierte gleich in der ersten Runde erfolgreich. Er zog sein Tempo bis zum Schluss durch und fuhr so einen überlegenen Start-Ziel-Sieg nach 43 km mit eineinhalb Minuten Vorsprung vor Dieter Schwan (RV Kirlach) ein.

Doch das reichte Hauschke noch nicht. An gleicher Stelle trat er dann wenige Stunden später noch einmal in der Eliteklasse gegen Konkurrenz an, die oft nicht halb so alt wie er war. Mit Rang sieben zeigte der Ex-Profi hierbei eine weitere Top-Leistung.

Immer besser in Schwung

Glänzen konnte in Dautphe auch Masters-4-Fahrer Viktor Slavik. Er landete seinen zweiten Saisonsieg im Schlussprint nach 38 km und 1:08,48 Std. Slavik verwies damit den Dresdener Mario Voland auf den zweiten Platz. Am Pfingstmontag musste sich dann der amtierende Hessenmeister mit Platz vier in Borsum zufriedengeben.

Immer besser in Schwung kommt wieder Mirco Holzhauer. Nachdem er in der Hitzeschlacht von Dautphe im Hauptfeld eingerollt war, ließ er am nächsten Tag dann beim Großen Preis von Borsum seine Sprintqualitäten bei zwei Prämiensprints aufblitzen, die er gewann. Er nutzte anschließend die Chance sich von Feld abzusetzen. Holzhauer: „Leider wurde ich in der letzten Runde wieder eingeholt und mir fehlte dann die Kraft vorne mitzusprinten.“

Bahnsprinter Hepprich auf dem Podium

Beim Scratch Rennen über 25 Runden, Teil der »Internationalen Bahnen-Tournee« auf dem Darmstädter Oval fuhr Falk Hepprich vom Regio Team der MT Melsungen auf Platz drei. Bei 35 Grad auf der Betonbahn bereitete er sich mit Eisweste auf das Rennen vor. Vor einigen Hundert Zuschauern entwickelte sich am Finaltag ein schnelles Rennen. Die Teamarbeit mit dem neu zur MT gestoßenen Peter Köhler – später auf Rang zehn – klappte hervorragend. Im Finale ging Hepprich mit rund 60 km/h auf der Gegengerade in den Sprint. Am Kurvenausgang musste er den langen äußeren Weg nehmen und kam trotz 1300 Watt Spitzenleistung nicht mehr ganz an Tobias Eise (TGV-Schotten) und Lukas Hoehle (VC Frankfurt) vorbei.

Dr. Dieter Vaupel
red


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