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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Meeresrauschen zum 100. Bestehen

Studierende musizierten für Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten

hephataBerlin/Schwalmstadt. Rund 150 Gäste sind in dem barocken, Licht durchfluteten Kirchraum der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin versammelt. Auf dem Programm Festreden und ein Vortrag. Doch zunächst fast unmerklich beginnt das leise Meeresrauschen einer Ocean-Drum, langsam an- und wieder abschwellend. Hinein weben sich die feinen singenden Töne verschiedener Klangschalen. Der dunkle Klang des Gongs baut sich auf, wird immer bestimmender, bis das Didgeridoo mit seinem tiefen Dröhnen die Führung übernimmt. Dann erklingt die zarte Melodie einer Bambusflöte und die Musikerinnen stimmen ihr Lied an: „Let the Heaven be reflected on the Earth, Lord“, einen nicht enden wollenden Jubelruf. Für ihre Klangreise kreuz und quer durch die  Welt ernten die Studierenden der Hephata-Akadmie Anett Schubel, Tabea Tews und Magdalena Merte unter der Leitung von Dozent Uwe Stein einen Riesenapplaus.

Dialog der Religionen

Wunderbar führten sie in das Thema der Veranstaltung ein. „Dialog der Religionen – für die Zukunft bilden“. Denn unter dieser Überschrift feierte der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten (BeA) sein 100. Bestehen in der Französischen Friedrichstadtkirche. Globalisierung und Mi­gration sind Herausforderungen und Chancen für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft, denen sich gerade Erzieherinnen und Erzieher in Kitas oder der Jugendarbeit zu stellen haben und auf die sie vorbereitet sein wollen. In seinem Festvortrag hob Fulbert Steffensky hervor, wie wichtig es ist, die eigenen Wurzeln zu kennen. „Nur eine Gruppe, die sich selbst schätzt, die die eigene Geschichte kennt, die eigenen Lieder und Grundtexte, ist dialogfähig. Man muss wissen, wer man ist, um sich zu anderen verhalten zu können“, lautete eine seiner Thesen. Zugleich empfahl er aber auch, sich in andere „religiöse Dialekte hineinzuhören und sich aus ihnen herauszulesen“, also auch Gemeinsames anzuerkennen.

Kreativer Wettbewerb
Das hatten Studierende verschiedener Fachschulen bereits getan, indem sie sich an einem bundesweiten Wettbewerb zu diesem Thema mit Filmbeiträgen, Projekten und Essays beteiligten. Die Preisverleihung bildete nun den Höhepunkt der Festveranstaltung in Berlin. Und auch hier setzten die Hephata-Studierenden mit ihren mitreißenden Musikbeiträgen aus Israel, Afrika, USA und Deutschland noch mehrere schöne Highlights.

Hintergrund
Der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten (BeA), ist Dachverband der rund 50 evangelischen Fachschulen und Fachakademien für Sozialpädagogik und Fachverband im Diakonischen Werk der EKD.  Damit vertritt er die Interessen von über 10.000 Studierenden, die im sozialpädagogischen Berufsfeld zu Erzieherinnen und Erziehern ausgebildet werden, und 1.000 Lehrenden. Der Verband feierte am 6. November in Berlin sein 100. Bestehen. In den Diskussionen um die europaweite Angleichung der Bildungsabschlüsse bringt er die besondere Kompetenz der Verzahnung von Theorie und Praxis  in den Fachschulen zur Sprache und tritt für eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung der Berufsgruppe ein. (be)



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