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Bauhauptgewerbe ohne Schwung

Unbefriedigende Halbjahresbilanz

Hessen. Trotz im Juni gestiegener Umsätze weist das hessische Bauhauptgewerbe eine unbefriedigende Halbjahresbilanz aus. Der Straßenbau, der 2008 und 2009 eine wesentliche Stütze war, verzeichnete rückläufige Aufträge. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes nahmen die baugewerblichen Umsätze im Juni zwar um 13 Prozent auf 510 Millionen Euro zu, im ersten Halbjahr aber um 2,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro ab. Der Rückgang ist vor allem auf die schwachen Umsätze im Januar und Februar zurückzuführen, als die Witterung nur eingeschränkt Bauarbeiten zuließ.

Das hessische Bauhauptgewerbe hat im Juni 0,8 Prozent weniger Aufträge erhalten als vor Jahresfrist. Im ersten Halbjahr 2010 nahmen die Auftragseingänge sogar um 6,5 Prozent ab. Ungünstig entwickelte sich der Tiefbau mit einem Minus von 18 Prozent. Hier verringerten sich die Straßenbauaufträge um 22 Prozent und die Aufträge für den gewerblichen und industriellen Tiefbau um zwölf Prozent. Wesentlich besser sah es mit einem Anstieg von 14 Prozent im Hochbau aus. Hier verzeichnete der öffentliche Hochbau eine deutliche Zuwachsrate von 66 Prozent. Der gewerbliche und industrielle Hochbau erhielt 8,3 Prozent mehr Aufträge.

Die Zahl der Beschäftigten im hessischen Bauhauptgewerbe lag im Juni mit 45.600 um zwei Prozent niedriger als vor einem Jahr. Im Durchschnitt des ersten Halbjahres verringerte sich die Beschäftigtenzahl um 0,9 Prozent auf 45.300. (red)



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