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Mit Trillerpfeifen nach Berlin: Grüne demonstrierten

Niedenstein. Wir haben es satt!  Unter diesem Motto rief der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND ) die Bürger auf, an der großangelegten Demonstration gegen Gentechnik, Massentierhaltung und Nahrungsmittel-Dumping und für Faire Milch am Samstag in Berlin mitzuwirken und organisierte 40 Busse für eine Sternfahrt. Mit dabei auch die B90/Die Grünen Niedenstein, die durch den erfolgreichen Kampf gegen den Genmais und den Konzern Monsanto ein besonderes Interesse hatten in Berlin, während der „Grünen Woche“ ihren Protest kundzutun.

Während der Anreise wurden schon einmal gelbe Trillerpfeifen, Protestfahnen, und Leibchen zum Überziehen verteilt und über die Protestthemen Massentierhaltung, Gentechnik und den aktuellen Dioxin-Skandal lebhaft diskutiert. Milchbauer Otto Schöneweis war schon Tage zuvor in Holzschuhen, seinem Markenzeichen, durch den Landkreis marschiert, um für „Faire Milch“ und die Demonstration zu werben.

Der Start des Demonstrationszuges war der Hauptbahnhof in Berlin, wo sich um die Mittagszeit schon weitere tausende Demonstranten, die Veranstalter nannten eine Teilnehmerzahl von rund 20.000 Menschen, versammelt hatten. Dort setzte sich ein langer Zug aus Fahnen, einem Meer von Luftballons und der ein oder anderen originellen und auch einmal skurrilen Verkleidung, dessen Ziel das Regierungsviertel und das Brandenburger Tor war, in Bewegung.

Angeführt wurde der Demonstrationszug von einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Polizeikräften und einem Traktorenkorso von etwa 60 Fahrzeugen. Während es vor dem Brandenburger Tor zur Abschlusskundgebung kam, wurde auf der „Grünen Woche“ eine Resolution an die Vertreter des Bundeslandwirtschaftsministeriums gegeben, die Staatsekretär Robert Kloos entgegennahm.

Auf der Rückfahrt zeigten sich die B90/Die Grünen mit Fraktionsvorsitzendem Jörg Warlich sowie Rudolf Schäfer vom BUND zufrieden mit der Großdemonstration und sehen in dieser Aktion einen Erfolg, der nachhaltig ihren Zielen entgegenkommen wird und der die Bevölkerung ermuntern soll, nicht aufzuhören „Nein!“ zu sagen. (adg)

Fotos: Andreas Grabczynski



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