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Benzinpreise: ACE will Politiker auf Trab bringen

Kassel/Schwalm-Eder. Angesichts der Rekordpreise für Benzin hat der ACE Auto Club Europa Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) aufgefordert, endlich die Entflechtung der deutschen Mineralölkonzerne und der Tankstellennetze in Angriff zu nehmen. „Die Zahl der freien Tankstellen nimmt stetig weiter ab. Damit fehlt ein wichtiges Preiskorrektiv“, sagte der Vorsitzende des ACE Kreises Kassel/Schwalm-Eder, Klaus Treptow. „Wirtschaftsminister Brüderle muss jetzt das in der letzten Hochpreisphase im Frühjahr 2010 versprochene Entflechtungsgesetz für die deutsche Energiewirtschaft auf den Weg bringen. Uns wundert, dass davon nun keine Rede mehr ist. Brüderle kann jetzt beweisen, dass er sich für die Interessen der Autofahrer einsetzt.

Das Bundeskartellamt hat bisher zwar keine verbotenen Preisabsprachen nachweisen können, es gehe aber davon aus, das die fünf marktbeherrschenden Konzerne mit ihrer Marktmacht die Preise diktieren“, so der ACE Vorsitzende. Er forderte auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in den heimischen Wahlkreisen auf, im Hinblick auf weiter steigende Kraftstoffpreise aktiv zu werden.

Der ACE hatte bereits im Januar vorgeschlagen, eine Tankstellenverordnung nach dem Beispiel von Österreich zu erproben. Im alpenländischen Nachbarland dürfen Kraftstoffpreise neuerdings nur noch einmal am Tag um Punkt zwölf Uhr heraufgesetzt werden. Preissenkungen hingegen sind immer möglich.

Der deutsche Tankstellenmarkt wird dominiert von den Marken Aral (BP), Jet (Conoco-Philips), Esso (Exxon Mobil), Shell und Total. Noch in diesem Monat will das Kartellamt einen Bericht über die Lage in der Mineralölwirtschaft liefern. (red)



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3 Kommentare zu “Benzinpreise: ACE will Politiker auf Trab bringen”

  1. michael

    ace, adac ,avd und alle anderen automobilfahrerabzocker sollten nicht so dumm und mineralölwirschaftkonform
    daher reden sondern einfach mal das machen, wofür sie von ihren mitgliedern bezahlt werden: HANDELN!!!
    es wären eine menge möglichkeiten vorhanden, diesen monopolistischen olabzockern paroli zu bieten!!! Statt dessen
    scheinen diese vereine ihre spender(ölmultis) zu bevorzugen und das volk auf deren preise einzuschleimen!!
    man sollte, bei einem so „starken“ willen der vereine ihren mitgliedern zu helfen einfach, denen nur eine KÜNDIGUNG als
    antwort schicken. die kommentare der automobilvereine fallen schon in den bereich der VOLKSVERDUMMUNG !!!!!!!
    das gleiche gilt übrigends für den staat, vertreten durch unser teuer bezahltes und nichtstuendendes BUNDESKARTELLAMT.

  2. Robert Walkenhorst

    Komisch ist doch, daß das Bundeskartellamt angeblich darüber wacht, daß Mineralölkonzerne ihre Preise nicht miteinander abstimmen, der Staat aber gleichzeitig vorschreibt, daß sämtliche gesetzlichen Krankenkassen auf einen gemeinsamen Preis festgelegt werden.

    Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Volksvertreter das Volk.

  3. Matilde

    Die Benzinpreise haben schon ihren Höhepunkt erreicht. Wie immer wird es sich schon eine Ausrede finden, um diesen Tatbestand zu rechtfertigen. Nur die Verbrauchen müssen das teuer bezahlen.


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