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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert Workcamps

Schwalm-Eder. Landrat Frank-Martin Neupärtl – zugleich auch Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge –  weist darauf hin, dass der Volksbund wieder interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren besondere Möglichkeiten der Gestaltung des Sommerurlaubs anbietet. Im Zeichen der Friedensarbeit und der internationalen Verständigung können Jugendliche in Workcamps und Jugendbegegnungen europäische Länder bereisen, deren Kultur kennen lernen und mit anderen Jugendlichen Freundschaften schließen.

Alle Begegnungen haben einen inhaltlichen Schwerpunkt: Workshops zu historischen und aktuellen Themen, Besuche von Museen oder gemeinsame Spurensuche auf ausgewählten Kriegsgräberstätten. In einigen Camps werden darüber hinaus auch Pflegearbeiten auf Kriegsgräberstätten durchgeführt. Als Jugendbegegnungen ermöglichen die Projekte den Austausch der international zusammen gesetzten Teilnehmergruppen. Daneben stehen kulturelle Aktivitäten, ein abwechslungsreiches Freizeitangebot und der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt.

Der Landesverband Hessen organisiert im Sommer 2011 vier Begegnungen. Jüngere Interessenten von 14 bis 16 Jahren fahren mit einer französischen Gruppe nach Comines (Frankreich), ältere Jugendliche können bei einer internationalen Begegnung in Oberreifenberg (Hochtaunuskreis) Freundschaften mit Teilnehmenden aus ganz Europa schließen.

„Zwei ganz besondere Projekte gibt es für junge Erwachsene ab 17 Jahren,“ so Konstantin Dittrich, der die Camps zusammen mit ehrenamtlichen Betreuern plant und vorbereitet. „Sie haben zum einen die Möglichkeit, Srebrenica, Tuzla und Sarajevo  (Bosnien-Herzegowina) zu besuchen und sich mit bosnischen Jugendlichen in Workshops und Exkursionen mit dem Leben während des Bosnienkrieges und der Zeit bis heute beschäftigen“. Bosnien ist einer der jungen Balkanstaaten, in denen es seit Jahrhunderten ein Nebeneinander von verschiedenen Religionen und ethnischen Gruppierungen gibt. Zum anderen können sich Interessierte zusammen mit polnischen Jugendlichen der deutsch-polnischen Geschichte während einer grenzüberschreitenden Begegnung in Frankfurt und Wrocław anzunähern. Gemeinsame Spurensuche an historischen Erinnerungsorten und die Begegnung mit der deutschen Minderheit in Niederschlesien sowie der Polonia in Deutschland werden hier die beiden Wochen thematisch strukturieren.

Die Teilnehmerbeträge in Höhe von 150 bis 355 Euro  enthalten neben der Anreise mit Bus beziehungsweise Flugzeug auch sämtliche Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die zweiwöchigen Camps.

Kataloganforderung und Kontakt
Informationen zu den Workcamps und der Gesamtkatalog 2011 des Volksbundes mit mehr als 60 Workcamp-Angeboten können ab sofort kostenlos beim Landesverband Hessen, Konstantin Dittrich, Jugendreferent, Sandweg 7, 60316 Frankfurt/M. per Telefon (069) 944907 – 11 oder per e-Mail jugend-hessen@volksbund.de angefordert werden.

Weitere Informationen zu den Workcamps (Ausschreibungen und Anmeldeformular) finden Sie im Internet: www.volksbund.de/hessen/jugendarbeit/workcamp. (red)



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