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Abschlussfeier der Drei-Burgen-Schule Felsberg

Felsberg. Insgesamt 110 Schülerinnen und Schüler aus acht Klassen wurden Ende der vergangenen Woche an der Drei-Burgen Schule in Felsberg im Rahmen einer Feierstunde in der bis auf den letzten Platz mit rund 400 Menschen besetzten Aula verabschiedet. In einem stilvollen Rahmen erhielten sie aus den Händen von Klassenlehrern, Schulzweigleitern und Schulleiter ihre Abschlusszeugnisse der Realschule und der Hauptschule sowie die Übergangszeugnisse zur gymnasialen Oberstufe. In seiner Abschlussrede gab Schulleiter Dr. Dieter Vaupel den Schülern vier Dinge mit auf den Weg, die ihnen bei der Lebensbewältigung hilfreich sein können: 1. Findet etwas, was ihr liebt, 2. findet heraus, was ihr nicht wollt, 3. habt Mut zum Risiko und 4. zeigt Zivilcourage.

Er stellte besonders heraus, wie wichtig es ist, sich zu engagieren: „Besser einen Fehler machen, als nichts zu tun! Alle bringen Talente ganz unterschiedlicher Art mit sich, bringt sie ein.“ Er trat für eine Mischung aus Verstand und Herz ein, die es in der Schule zu fördern gelte, damit man gut vorbereitet auf die Zukunft sei: „Was nützt euch alles Wissen und Können, wenn euch die Empathiefähigkeit und Herzensbildung  fehlt? Was nützt eine hohe kognitive Intelligenz, wenn die feine Antenne für den anderen nicht vorhanden ist? Kann man im Beruf erfolgreich sein, wenn man sich nicht in die Gefühlswelt anderer hineindenken kann?“

Der stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende Udo Bohla bezog seine Grußworte an die Abschlussschüler auf ein aktuelles Thema: Fußball. Er zitierte dabei aus Appellen des Bundestrainers Joachim Löw an seiner Spieler. Im Fußball, wie in der Schule müsse man Einsatz zeigen, Mut haben und zusammenarbeiten um zu Erfolgen zu kommen. Auch die Schulsprecherinnen Judith Gleisner und Lara Brechtezende sowie die beiden Schulzweigleiter Stephan Warlich und Sandra Bürger gaben den Abgängern die besten Wünsche mit auf den weiteren Lebensweg.

Umrahmt wurde die Feierstunde, in der die Schüler ihrer Abschlusszeugnisse erhielten, durch Beiträge der Abschlussklassen unter der Gesamtleitung von Thomas Frankfurth, der durch Maike Weinberger unterstützt wurde. Den Eltern und Schülern wurde ein kurzweiliger Abend in einer angenehmen Atmosphäre geboten. Der herzliche Dank, den die Schüler dabei an ihrer Lehrer aussprachen, unterstrich dies. Ein besonderes Highlight war dabei der erste Auftritt der Schulband mit Sara Gundlach, Julian Bender und Johannes Fink, verstärkt durch Thomas Frankfurth. Sie eröffneten den Abend mit „You don’t know“. Leider mussten sie auf ihre Sängerin Alexandra Clasen verzichten, die kurzfristig erkrankte. Dennoch wurde der erste Auftritt vor großem Publikum zu einem tollen Erfolg. Klavierspieler Torben Steinbrecher aus der achten Klasse – der bereits zahlreiche Preise auf Bundesebene gewinnen konnte – leitetet am Flügel mit der „Mondscheinsonate“ von Beethoven den zweiten Teil der Veranstaltung virtuos ein. Den Schlusspunkt setzte noch einmal die Schulband. Mit dem Song „Hallelujah“ von Rufus Wainwright begeisterten sie das Publikum. Zu der positiven Atmosphäre trug auch das Teestubenteam bei, die in der Pause Getränke und einen kleinen Imbiss anboten.

An ihrem letzten Schultag in der Drei-Burgen-Schule in Felsberg hatten Jessica Forst, Anna-Lena Spirk und Marek Herde noch einmal einen ganz besonderen Grund zur Freude, denn sie wurden für hervorragende schulische Leistungen geehrt. Kreissparkassendirektor Volker Komiske und Geschäftsstellenleiterin Stefanie Matzner, die die Münzen gemeinsam mit Stadtrat Hans Poth und dem Schulleiter übergaben, konnte den Jugendlichen dabei eine „Goldbarren“ (Gewicht fünf Gramm) mit einem aktuellen Marktwert von gut 200 Euro pro Münze überreichen. Die Kreissparkasse hatte sich vor vier Jahren bereit erklärt die Tradition der Münzvergabe an besonders leistungsstarke Schüler, die durch eine Erbschaft des Gensunger Oberregierungsrates Hans Kronberg 1982 begründet wurde, fortzusetzen. Komiske machte die Zusage, dass dies auch in Zukunft weitergeführt werde.

Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen mit einem Notendurchschnitt von 2,0 und besser konnten sich um diese Münzen bewerben, für jeden Schulzweig wird jährlich eine Münze vergeben. In diesem Jahr waren es wieder 15 Schüler, die die Anforderungen erfüllten. Herausragend dabei der Notenschnitt 1,0 von Marek Herde.

Doch nicht nur den Leistungsstärksten wurde an diesem Abend eine Ehrung zuteil, auch jene Schüler, die sich für andere eingesetzt oder durch soziales bzw. ehrenamtliches Engagement hervorgetan haben, erhielten eine Anerkennung. Buchpreise wurden verliehen an Max Schützenmmeister, Denis Schumakov, Telse Villnow, Christian Umbach, Michèle Lampe, Sonja Siemon, Louisa Stumpf und Marek Herde.  Für ihre jahrelange Mitarbeit in der Lehrmittelbücherei wurden darüber hinaus noch Özlem Tascioglu und Katharina Orth geehrt. (red)



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