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Berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher

Berufliche Schulen Schwalmstadt und Hephata-Akademie kooperieren

Schwalmstadt.
Die Hephata-Akademie für soziale Berufe und die Beruflichen Schulen Schwalmstadt starten am 2. Mai gemeinsam eine berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher. Unterstützt wird diese Kooperation vom Hessencampus Schwalm-Eder. Die Ausbildung dauert drei Jahre und qualifiziert für eine Arbeit in Kindertagesstätten, der Sozialen Rehabilitation, der Jugend- oder Behindertenhilfe, der Schulsozialarbeit oder in Eltern-Kind-Gruppen.

„Wir haben uns für einen berufsbegleitenden Ausbildungskurs entschlossen, weil das ein attraktives Weiterbildungsangebot ist“, sagen Dr. Martin Sander-Gaiser, Leiter der Hephata-Akademie für soziale Berufe, und Karl Weinreich, Schulleiter der Beruflichen Schulen Schwalmstadt. Die Finanzierung eines Studiums oder einer Vollzeitausbildung wird für viele Menschen immer schwieriger. „Ein Großteil der Studierenden oder Auszubildenden hat Probleme, das zu finanzieren. Viele müssen nebenbei arbeiten.“

Ausbildung und Beruf

Da passt die neue berufsbegleitende Erzieherausbildung gut, da sie Ausbildung und Beruf nicht nur ermöglicht, sondern voraussetzt. Sie richtet sich an Menschen, die bereits in dem Berufsfeld arbeiten, jedoch keinen sozialpädagogischen Abschluss haben. Die Ausbildung dauert drei Jahre und untergliedert sich in zwei Unterrichtstage pro Woche, einen Samstag pro Halbjahr sowie ein sechs Monate dauerndes Berufspraktikum. Das Schulgeld beträgt 50 Euro pro Monat während der theoretischen und 75 Euro pro Monat während der berufspraktischen Ausbildung. Ein Mindestalter von 25 Jahren, der mittlere Schulabschluss, 36 Monate Erfahrung in der sozialpädagogischen Arbeit, der Nachweis einer mindestens 15 Wochenstunden umfassenden Tätigkeit in einer Einrichtung der Kinder-, Jugend oder Berufshilfe sowie die schriftliche Bestätigung der Einrichtung über die Freistellung an den Ausbildungstagen sind die wichtigsten Bedingungen. Bislang haben sich mehr als 25 Frauen und Männer nach der neuen Ausbildung erkundigt. Deshalb können voraussichtlich sogar zwei Kurse eingerichtet werden. Auch, weil der Beruf gute Zukunftsperspektiven bietet.

Nach Schätzungen des Hessischen Kultusministeriums fehlen bereits jetzt im Rhein-Main-Gebiet 4000 Erzieher, allein in Nordhessen sollen es 2000 sein. „Wir freuen uns, dass die Ausbildungskurse gemeinschaftlich von den Beruflichen Schulen Schwalmstadt und der Hephata-Akademie für soziale Berufe durchgeführt werden“, so Dr. Sander-Gaiser.

Informationsnachmittag der beiden Schulen: Donnerstag, 22. März, ab 17 Uhr im Neubau der Hephata-Akademie für soziale Berufe, Seminargebäude II, 34613 Schwalmstadt-Treysa. Bewerbungen für die Ausbildung sind jederzeit und auch noch kurzfristig möglich. Kontakt: Berufliche Schulen Schwalmstadt, Dammweg 5, 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain, Telefon (06691) 6051 und poststelle@bs.ziegenhain.schulverwaltung.hessen.de sowie Hephata-Akademie für soziale Berufe, Elisabeth-Seitz-Straße 12, 34613 Schwalmstadt-Treysa, Telefon (06691) 181190 und sekretariat.akademie@hephata.com. (me)



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