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TSV Ost-Mosheim siegt in Hofgeismar 18:24 (11:9)

Hofgeismar/Ostheim. Gegen die heimstarke Mannschaft von Hofgeismar/Grebenstein, die selbst den Meister TV Hersfeld in eigener Halle eine derbe Niederlage beschert hatte, stand das Lubadel-Team vor einer schweren Aufgabe. Die Personalsituation war immer noch die gleiche, wegen Verletzungen fehlte Björn König und Matthias Proll, beide werden in dieser Saison auch noch die restlichen beiden Spiele fehlen. Auch Daniel Kinnback war noch auf einem Lehrgang der Gehörlosenmannschaft, ist aber gegen Herfeld und Baunatal wieder mit von der Partie.

Also bestand für die Mannschaft die Aufgabe mit einem Minikader erstmalig seit fünf Jahren zwei Punkte aus Hofgeismar mit auf die Geburtstagsparty von Dennis Wittig (30. Geburtstag) zu nehmen.

Beide Mannschaften unterhalten schon seit mehr als 20 Jahren freundschaftliche Beziehungen, man durfte also gespannt sein, wie das Spiel ausgehen würde.

Doch diese Freundschaft hatte die Ost-Mosheimer Mannschaft zu Beginn des Spieles wahrscheinlich vollkommen falsch ausgelegt. Man fand überhaupt nicht ins Spiel. Die im Spiel gegen Zwehren so hervorragend agierende 3:2:1 Abwehr funktionierte nicht, im Angriff war man ohne Durchschlagskraft und scheiterte wiederholt in aussichtsreicher Position am Torhüter.

Die Konsequenz daraus war eine klare Führung der Heimmannschaft mit 3:0, ehe Helge Kersten in der fünften Minute das erste Tor mit einem verwandelten Siebenmeter für Ost-Mosheim erzielte.

In den ersten zehn Minuten des Spieles versäumte es Hofgeismar/Grebenstein, die sich im Tiefschlaf befindeten Ost-Mosheimer noch weiter in Rückstand zu bringen. Es zeichnete sich ab, dass beide Mannschaften in einer schwachen Form waren und sich wirklich nur freundschaftlich abtasteten.

Die Lethargie brachte Trainer Lubadel zur Weißglut, er nahm bereits in der sechsten Minute seine Auszeit und versuchte seine Mannen aufzuwecken. Doch dies gelang auch nur bedingt. Es gab weiter Ballverluste im Angriff, Stellungsfehler in der Abwehr und schwache Würfe auf das generische Tor.

Die Konsequenz einer derart verschlafenen Spielweise war dann der Ausbau der Führung von Hofgeismar Grebenstein auf 10:6 in der 22. Minute. Nun stelle Mario Lubadel die Abwehr von 3:2:1 auf 5:1 um. Er nahm den bisher daher gefährlichsten Spieler, Sascha Sellemann, durch Sebastian Wicke aus dem Spiel heraus. Sebastian Wicke machte seine Aufgabe hervorragend und nun hatte Hofgeismar im Angriff erhebliche Schwierigkeiten. Doch der Ost-Mosheimer Angriff bestand auch weiterhin nur aus Einzelaktionen.

Bis zur Pause gelang es zwar auf 9:11 zu verkürzen, doch das Fazit der ersten Hälfte ließ eigentlich nur eine klare Niederlage erwarten. Die Halbzeitansprache von Trainer Lubadel war dann auch dementsprechend. Dies schien dann auch eine Verbesserung der Einstellung gebracht zu haben. Hinzu kam, dass nun die Gastgeber auf Grund Ihrer schlechten Wurfausbeute sich überhaupt nicht mehr durchsetzen konnten. Entweder scheitere man am erneut überragenden Stephan Wicke oder aber an Pfosten und Latte. Bis zur 54. Minute erzielte Hofgeismar/Grebenstein lediglich ftri Tore in der zweiten Hälfte.

Nun klappte es im Angriff bei Ost-Mosheim auch besser. Immer wieder war es Philip Bachmann oder Amine Remus, die durch Einzelaktionen Tore erzielten. Man verstand es dann auch Helge Kersten besser in Szene zu setzen. Helge, der auch in der ersten Hälfte immer wieder am Torhüter gescheitet war, verbesserte seine Trefferquote wesentlich und erzielte in der zweiten Hälfte dann vier wichtige Tore.

Doch immer wieder verlor man im Angriff die Bälle, so dass man sich zwar absetzen konnte, weil die Heimmannschaft nun überhaupt nichts mehr zustande bekam, doch überzeugend war dies auf keinen Fall. Trotz dieser wirklich schwachen Leistung, reichte es dann doch noch zum klaren Sieg, aber nicht auf Grund einer überzeugenden Leistung sondern begünstigt durch die wohl schwächste Heimvorstellung von Hofgeismar/Grebenstein.

Man hatte das Gefühl, das sich beide Mannschaften schonen wollten. Das Verhältnis war allzu freundschaftlich, kein schönes Spiel doch in der Statistik zählt nur der Sieg.

Aus der schwachen Gesamtleistung konnten nur Amine Remus, Philip Bachmann und Helge Kersten an ihre sonstigen Leistungen annähernd herankommen. Überragend erneut Stephan Wicke, der die Hoffnungen der Heimmannschaft zu nichte machte. Unter anderem hielt er erneut zwei Siebenmeter. Die Leistung von Stephan Wicke konnte den schwachen Gesamteindruck verbessern.
Stephan Wicke in dieser Form, wird auch für den Meister Hersfeld in der nächsten Woche nur sehr schwer zu überwinden sein. (Jürgen König)

Aufstellung:
Ost-Mosheim:
Stephan Wicke (30 – 60), Dennis Wittig (1-30).
Marcel Dietrich 1, Sebastian Wicke 2, Maximilian Kranz 2, Wojtek Lalek 2, Amine Remus 4, Alexander Apel, Peter Wambach 2, Helge Kersten 5/1, Philip Bachmann6/2

 



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