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Regionalergebnisse zur Erwerbstätigkeit in Hessen 2011

Hessen/Schwalm-Eder. Die Zahl der Erwerbstätigen legte im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr in den drei hessischen Regierungsbezirken zu. Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes wies der Regierungsbezirk Gießen mit 1,8 Prozent die stärkste Zunahme auf. Etwas darunter lag die Zuwachsrate im Regierungsbezirk Kassel (plus 1,6 Prozent), und diejenige im Regierungsbezirk Darmstadt entsprach mit 1,5 Prozent dem Landesdurchschnitt. Auf der Ebene der 26 Landkreise und kreisfreien Städte war die Erwerbstätigkeit nur im Main-Taunus-Kreis, in der kreisfreien Stadt Offenbach am Main und im Schwalm-Eder-Kreis rückläufig. Die höchsten Zuwächse verzeichneten die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Bergstraße sowie der Main-Kinzig-Kreis.

Fast zwei Drittel der hessischen Erwerbstätigen hatten 2011 ihren Arbeitsplatz in Südhessen. Allein in der Stadt Frankfurt am Main waren mit 644 000 Personen rund 20 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen beschäftigt und damit 30 000 mehr als im Regierungsbezirk Kassel. In Mittelhessen waren es rund 491 000 oder 15,4 Prozent.

In allen kreisfreien Städten und Landkreisen waren die Erwerbstätigen überwiegend in den Dienstleistungsbereichen tätig. Der Anteil in den Regionen streute von 60,4 Prozent im Landkreis Kassel bis fast 90 Prozent in der Stadt Frankfurt am Main. Im Landesdurchschnitt hatten gut 77 Prozent aller Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz in diesem Wirtschaftsbereich.

In Hessen war durchschnittlich fast jeder achte Erwerbstätige marginal beschäftigt. Darunter werden die Erwerbstätigen mit ausschließlicher geringfügiger Beschäftigung (geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftige) sowie Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) erfasst. Der höchste Anteil an den Erwerbstätigen insgesamt war im Reingau-Taunus-Kreis mit 18,6 Prozent festzustellen, während die Stadt Frankfurt mit 7,6 Prozent von allen Regionen mit Abstand den niedrigsten Wert verzeichnete.

Die Angaben beruhen auf neuen Ergebnissen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR), dem alle statistischen Landesämter, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. Die Berechnungen berücksichtigen die Erwerbstätigen am Arbeitsort (Selbstständige, mithelfende Familienangehörige, Beamte einschl. Soldaten, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und marginal Beschäftigte).

Diese und weitere Daten zur regionalen Erwerbstätigkeit enthält die  veröffentlichte Gemeinschaftspublikation des AK ETR „Erwerbstätige in den kreisfreien Städten und Landkreisen der Bundesrepublik Deutschland 2000 bis 2011“. Die bereits im Dezember 2012 veröffentlichten Ergebnisse der Jahre 2008 bis 2010 auf der Basis der Wirtschaftszweigklassifikation 2008 wurden überarbeitet. Zusätzlich wurden die Ergebnisse für die Jahre 2000 bis 2007, die bisher nur gemäß der Wirtschaftszweigklassifikation 2003 vorlagen, aufgenommen. Die Ergebnisse sind auf den Rechenstand August 2012 abgestimmt. Die Veröffentlichung kann ab sofort auf der Homepage des AK ETR (www.ak-etr.de) kostenlos bezogen werden. (red)



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