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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

AfA besuchte Feinbäckerei Nolte

Schwarzenborn. Die sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im Schwalm-Eder-Kreis befasst sich vorrangig mit den Arbeits- und Lebensbedingungen in der Region. Im Rahmen dieser Vorgaben besuchten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft unter Vorsitz von Hajo Rübsam die Feinbäckerei von Innungsobermeister Olaf Nolte im Stadtzentrum von Schwarzenborn. Nach einer Einführung in die wirtschaftlichen und strukturellen Gegebenheiten zeigte Bäckermeister Olaf Nolte die Betriebstätte und erklärte die betrieblichen Abläufe. In der anschließenden Diskussion, im Beisein von Landrat Frank-Martin Neupärtl, Bürgermeister Jürgen Kaufmann und SPD-Geschäftsführer Hans Griese wurde die Wichtigkeit des heimischen Handwerks und im Besonderen die des Bäckerhandwerks betont. Gerade diese Branche habe sich in den letzten Jahren radikal verändert.

„Billig Brote und Brötchen aus Backautomaten von Selbstbedienungs-Läden und sogenannten Back Shops – fressen im übertragenen Sinne das heimische Bäckerhandwerk auf – so muss jeden Tag in Deutschland eine herkömmliche Bäckerei für immer schließen“, wird in einer neuen strukturpolitischen Studie festgestellt.  Innungsobermeister Olaf Nolte ergänzt: „Tiefkühlware aufbackenden Lebensmittelketten werden nie richtige Freunde des Bäckerhandwerks sein. Schon seit vielen tausend Jahren ist Brot das wichtigste Nahrungsmittel der Menschen. Allein in Deutschland gibt es zurzeit immer noch 650 verschiedene Brot- und Gebäcksorten, zwar mit landschaftstypischen Unterschieden, trotzdem stellt sich gegenwärtig die Frage: Wie lange kann ein solches Angebot noch bestehen bleiben?“

Um die Vielfalt des Bäckerhandwerks sowie die örtlichen  Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten, forderte der AfA-Vorsitzende Hajo Rübsam, Kunden und Verbraucher auf, nachzudenken und bei der Kaufentscheidung für wichtige Lebensmittel dem heimischen Handwerk mit seinen Fachgeschäften den Vorzug zu geben. Nur so könne katastrophalen wirtschaftlichen Fehlentwicklungen in der Region entgegen gewirkt werden. In diesem Sinne sei der ausufernden Globalisierung zu trotzen und die Regionalität zu stärken. (red)



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