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Schwalm-Eder-Kreis beim ESF–Programm dabei

Schwalm-Eder. Einer Mitteilung des Ersten Kreisbeigeordneten Winfried Becker zufolge kann der Schwalm-Eder-Kreis darauf hoffen, nach einem jetzt erfolgreich abgeschlossenen Interessenbekundungsverfahren unter den bundesweit 200 Kommunen, die in das neue ESF (Europäischer Sozialfonds)-Programm „Jugend stärken im Quartier“ aufgenommen werden. Mit diesem Programm sollen junge Menschen im Alter von zwölf bis 26 Jahren bei der beruflichen Integration unterstützt werden.

Wie Becker mitteilt, setzt das Programm bewusst früh an. Schulverweigerer sollen frühzeitig erreicht und mit den im Programm zur Verfügung stehenden Maßnahmen zum Schulbesuch und Schulabschluss geführt werden. Zur Zielgruppe des Programms gehören außerdem Schulabbrecher und junge Menschen, die bisher aus allen Fördersystemen herausgefallen sind.

„Wir können es uns nicht leisten“, so Becker, „junge Menschen auf der Strecke zu lassen.“ Auf der einen Seite melden Betriebe, dass sie Schwierigkeiten haben, Ausbildungsstellen zu besetzen. Auf der anderen Seite stehen junge Menschen, die eine berufliche Perspektive suchen, aber auf dem Weg zur gelingenden Integration in Ausbildung und Arbeit vermehrte Unterstützung brauchen. Es müsse deshalb mehr und besser koordinierte Anstrengungen geben, damit möglichst alle jungen Menschen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden können.

Antragsberechtigt für das neue Modellprogramm sind ausschließlich die kommunalen Jugendämter. Dazu teilt Becker mit, dass die Auswertung der vorausgegangenen EU-Programme ergeben habe, dass es nicht nur kommunaler Mittel zur Mitfinanzierung der Projekte bedarf, sondern diese umso erfolgreicher verlaufen, wenn die kommunale Seite die Koordinierung und Steuerung aller Maßnahmen übernehme und dabei eng mit Schulen, Jugendberufshilfeträgern, Betrieben sowie dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit zusammenarbeite. Dazu sei man im Schwalm-Eder-Kreis gerne bereit. (red)



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