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Friseure erholen sich von der Corona-Krise

Der neue Vorstand der Friseur-Innung Schwalm-Eder.  V. l. n. r. Kerstin Buddner, Tanja Seidel, Carsten Ciemer, Bianca Rehm-Aubel, Nina Eberwein, Jacqueline Niedzielski. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder
Der neue Vorstand der Friseur-Innung Schwalm-Eder. V. l. n. r. Kerstin Buddner, Tanja Seidel, Carsten Ciemer, Bianca Rehm-Aubel, Nina Eberwein, Jacqueline Niedzielski. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder

Schwalm-Eder. „Die Mitglieder der Friseur-Innung Schwalm-Eder sehen mit Hoffnung und Zuversicht nach vorn. Corona ist und bleibt unser größtes Problem“, umschrieb Obermeister Carsten Ciemer die aktuelle Situation auf der Jahreshauptversammlung der Innung in Homberg.

Keine Entwarnung, der Druck hält an

„Das erste halbe Jahr war für viele Betriebe eine Katastrophe: erst die Beschränkungen, dann die Schließung der Friseurbetriebe und nun die strengen Regelungen nach der Wiedereröffnung. Viele Betriebe und deren Mitarbeitenden hat das hart getroffen“, sagte Ciemer. Trotz der Soforthilfen und Unterstützungsleistungen, für die die Friseurbetriebe sehr dankbar seien, halte der Druck weiter an.

In der Innungsversammlung wurde deutlich, dass die Auslastung der Betriebe weiterhin wesentlich geringer ist als zu normalen Zeiten. Auch die Veränderung der Öffnungs- und Arbeitszeiten helf da laut Ciemer nur bedingt. „Die Auflagen sind weiterhin hoch. Mund- und Gesichtsschutz sind Pflicht, auch das Haare waschen ist weiterhin zwingend vorgeschrieben. Es gibt keine Entwarnung und keine Lockerung“, erklärte Ciemer.

„2021 kann nur besser werden“

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Kunden dankten die Innungsfachbetriebe für den verantwortungsvollen Umgang mit den restriktiven Bestimmungen. „Hier ist von allen Seiten Geduld und Disziplin gefordert. Wir wollen kein Risiko eingehen, weder für unsere Kunden noch für unsere Mitarbeitenden. Das Jahr 2020 wird als eines der schwärzesten Jahre in die Geschichte des Friseurhandwerks eingehen. 2021 kann nur besser werden“, sagte Ciemer.

Ausbildung

Durch die Pandemie sind auch die Berufsorientierung und die Ausbildung fast zum Erliegen gekommen. Viele Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen blieben unbesetzt oder wurden zurückgezogen. Auch wurden Angebote für ein Praktikum, oft sicherheitshalber, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Langsam fasst auch hier die „Normalität Fuß“. „Nach und nach werden neue Ausbildungsverträge abgeschlossen“, beschreibt Lehrlingswartin Bianca Rehm-Aubel (Densberg) die Situation. Aktuell sind sieben Auszubildende in den Beruf gestartet und noch immer besteht die Möglichkeit, eine Lehre zu beginnen. Bis Ende September können Ausbildungsverträge ohne Probleme abgeschlossen werden. Auch danach gibt es noch die Möglichkeit, mit einer Ausbildung zu starten. Die Kreishandwerkerschaft in Homberg hilft hier mit Rat und Tat weiter.

Friseurmeister Hans-Joachim Friedrich legte vor 50 Jahren seine Meisterprüfung im Friseurhandwerk ab. Links: Stv. Obermeisterin Tanja Seidel, rechts Obermeister Carsten Ciemer. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder
Friseurmeister Hans-Joachim Friedrich legte vor 50 Jahren seine Meisterprüfung im Friseurhandwerk ab. Links: Stv. Obermeisterin Tanja Seidel, rechts Obermeister Carsten Ciemer. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder

Ehrung

Mit dem goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Kassel wurde Friseurmeister Hans-Joachim Friedrich aus Borken ausgezeichnet. Obermeister Ciemer würdigte Friedrich, der vor einem halben Jahrhundert seine Meisterprüfung ablegte und den Friseursalon Friedrich in Borken vom Vater übernahm und ausbaute. Ciemer erinnerte daran, dass der Betrieb seither immer ein guter Ausbildungsbetrieb sei, der jungen Menschen einen positiven Start ins Berufsleben ermögliche.

Wahlen

Eine große Einigkeit zeigte sich bei den Neuwahlen. Carsten Ciemer wurde ebenso einstimmig zum Obermeister wiedergewählt wie die anderen Vorstandsmitglieder. Stv. Obermeisterinnen bleiben Tanja Seidel aus Borken und Bianca Rehm-Aubel aus Densberg, die auch weiterhin als Lehrlingswartin Ansprechpartnerin für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe ist. Zur Schriftführerin wurde Jacqueline Niedzielski aus Treysa gewählt. Beisitzerinnen bleiben Nina Eberwein (Holzhausen) und Ina Jungermann (Zimmersrode). Neu in den Vorstand wurde Kerstin Buddner aus Fritzlar gewählt, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein wird.

www.friseur-schwalm-eder.de

(red)



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