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Tagesförderstätte feiert 20-jähriges Bestehen

tages-foerderstaette-hephataSchwalmstadt-Treysa. Heute wird nicht gearbeitet, sondern gefeiert – so lautete das Motto am vergangenen Samstag im Friedrich-Wilhlem-Fuchs-Haus in Hephata. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Tagesfördestätte der Hephata Werkstätten für Menschen mit Behinderung hatten Mitarbeitende und Abteilungsleiterin Martina Heide-Ermel diese Örtlichkeiten für das alljährliche Sommerfest gewählt.

Initiiert von einer Elterninitiative und in Zusammenarbeit mit den damaligen Führungskräften der Einrichtung wurde die Tagesförderstätte der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderung 1989 ins Leben gerufen. Gedacht war sie für Menschen, die die Schule für praktisch Bildbare verlassen hatten und nicht werkstattfähig waren. Anfangs fanden so innerhalb eines Jahres fünf Menschen eine neue Form der Betreuung und Beschäftigung in dem damaligen Geschäftsbereich Heilerziehung und Pflege. Für die beiden Mitarbeiterinnen Elisabeth Emmert und Irmtraud Gilg galt es, für sie ein entsprechendes bedarfsorientiertes Halbtagsangebot zu entwickeln. Von Musik-, Bewegungs-, Kreativ- und Beschäftigungsangeboten gab es viele Akzente im lebenspraktischen Bereich, aber auch Ausflüge und andere Unternehmungen. Die Schule für praktisch Bildbare stellte dafür zwei Räumlichkeiten zur Verfügung. Diese reichten jedoch bald nicht mehr aus, die Tagesförderstätte zog 2001 mit ihrem Angebot in das frisch renovierte Haus Sarepta um.

Geschäftsbereichsleiterin Behindertenhilfe, Anne Dorothee Wippermann, ging in ihrem Grußwort auf diese Entwicklung, die Anfänge der tagesstrukturierenden Maßnahme für geistig schwerst mehrfachbehinderte Menschen, aber auch auf die heutige Situation und künftige Herausforderungen ein. Sie dankte den Mitarbeitenden für das Engagement und die Ausrichtung der Feier. Hephata-Pfarrer Johannes Altmann gestaltete die Feierlichkeiten mit einer Andacht mit, musikalisch umrahmten Bläser unter Anleitung von Mitarbeiter Martin Burger die besinnlichen Worten. Danach ging es zum gemütlichen Teil. Es wurde geredet, gelacht und sich über frühere Jahre ausgetauscht. (red)



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