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Fünf von sechs Medaillen für Melsunger Nachwuchs

celine-kuehnertMelsungen. Mit den nordhessischen Meisterschaften im Dreisprung, die in Baunatal-Großenritte ausgetragen wurden,  ging in der Region Nord das Meisterschaftsjahr 2009 zu Ende. Diese Veranstaltung, die mehr Teilnehmer verdient gehabt hätte, wurde für die Melsunger Nachwuchsathleten zu einem wahren Triumph, denn von den sechs Medaillen, die für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung standen, sicherten sich die Melsunger Teilnehmer fünf.

Der Wettkampf begann mit dem Dreisprung der Schülerinnen, zu dem sechs Mädchen gemeldet hatten. Celine Kühnert (MT Melsungen), die hessische Vizemeisterin in der Freiluftsaison, sorgte mit ihrem Eröffnungssprung sofort für Klarheit. Obwohl sie mit ihren letzten Schritten vor dem Absprungbrett langsamer wurde, sprang sie genau 10,00 Meter weit und übernahm damit souverän die Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr abgab. Katharina Wagner, die den Ausscheidungskampf mit 9,84 Meter gegen Celine Kühnert  (9,60 Meter) gewonnen hatte , eröffnete ihren Wettkampf mit 9,70 m.  Jana Kratzsch aus Wolfhagen sprang 9,22 m weit, und Sina Schäfer (ESV Jahn Treysa) kam auf 9,01 Meter.

Im zweiten Durchgang bestätigte Celine ihren ersten Versuch mit 9,99 Meter. Katharina verbesserte sich auf 9,77 Meter und Jana Kratzsch (9,27 m) sowie Sina Schäfer (9,18 m) konnten sich ebenfalls steigern.  Während Celine Kühnert ihren dritten Sprung übertrat, erzielten die drei anderen Schülerinnen in diesem Durchgang ihre Tagesbestleistung. Katharina Wagner verbesserte sich auf 9,86 Meter, Jana Kratzsch erreichte 9,30 Meter und Sina Schäfer landete nach 9,23 Meter in der Sandgrube.

ajw-091202bAber nach dem Vorkampf schienen alle Teilnehmerinnen keine Kraft mehr zu haben, denn keine Wettkämpferin konnte sich im Finale verbessern. Celine Kühnert demonstrierte mit ihrem vierten Versuch noch einmal ihre Stärke und blieb zum dritten Mal mit 9,80 Meter über ihrer bisherigen Hallenbestleistung.  Aber da sich hinter ihr auch nichts mehr änderte,  blieb das Ergebnis des Vorkampfes bestehen: Celine Kühnert wurde mit 10,00 m verdient nordhessische Hallenmeisterin im Dreisprung der A-Schülerinnen und Rang zwei ging mit 9,86 m an Katharina Wagner.  Beide Schülerinnen sprangen mit ihren schwächeren Sprüngen immer noch weiter als die Konkurrenz.

Stefanie Klein, die sich beim Ausscheidungswettkampf in Melsungen mit 9,20 m für diese Meisterschaften qualifizieren konnte, hätte bei der Vergabe um Platz drei eine Rolle spielen können, aber wegen gesundheitlicher Probleme musste sie absagen.

Obwohl mit Robin Kästner aus Obermelsungen  Deutschlands zweitbester Dreispringer krankheitsbedingt fehlte, war bei den Schülern von vornherein klar, dass der komplette Medaillensatz nach Melsungen gehen würde.

Sebastian Ludwig legte mit seinem Eröffnungssprung 10,20 m vor, und Henri Alter setzte als zweiter Springer gleich alles auf eine Karte. Doch er trat diesen weiten Sprung hauchdünn über, so das er vom Kampfgericht für ungültig erklärt werden musste.  Anschließend kam Tobias Stang an die Reihe. Der Tausendsassa hatte drei Tage vorher in Melsungen mit 11,53 m einen neuen Kreis-Hallenrekord für die M14 aufgestellt.  In Großenritte bestätigte er seine Ambitionen und legte genau 11,00 Meter vor.  Das sollte für die Konkurrenz reichen.  Da er nicht so sauber sprang wie bei seinem Melsunger Debüt, erwarteten die Experten keine weitere Steigerung mehr.

Henri Alter kam mit 10,82 Meter bis auf 18 Zentimeter an die Elf-Meter-Marke heran, aber man hatte die Rechnung ohne Tobias Stang gemacht. Dieser steigerte sich über 11,26 auf 11,40 Meter und gewann damit ebenfalls verdient die letzte nordhessische Meisterschaft im Jahr 2009. Sebastian Ludwig blieb bei seinen 10,20 m aus dem ersten Versuch hängen, weil er Unsicherheiten in seinem Anlauf hatte und vier Sprünge übertrat. Beim letzten Sprung landete er bei 10,09 m, aber da fehlte bereits die Kraft. Auch Henri Alter hatte vier ungültige Sprünge in seiner Serie, aber er freute sich über seine Silbermedaille und bemerkte, dass es für ihn schwerer war, sich für diese Meisterschaften zu qualifizieren, als hier in Großenritte eine Medaille zu gewinnen … (ajw)



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