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Breitbandversorgung im ländlichen Raum

Informationsveranstaltung des Schwalm-Eder-Kreises

Homberg. Bei einer Informationsveranstaltung für die Städte und Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises ging es am 17. März in Homberg um die Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Referenten des Hessischen Wirtschaftsministeriums, der Hessen-Agentur und des Landkreises informierten über Programme, Ziele und Möglichkeiten. In Ballungsräumen sind schnelle Internetverbindungen eine Selbstverständlichkeit. Im Vorfeld der diesjährigen Cebit hat die Deutsche Telekom angekündigt, bis Jahresende zirka 160.000 Haushalte in verschiedenen deutschen Mittelstädten direkt an das Glasfasernetz anzuschließen und damit Übertragungskapazitäten von bis zu 1Gbit/s zu ermöglichen.

Währenddessen gibt es noch immer Orte im ländlichen Raum, die sogenannte „weiße Flecken“ sind und entweder gar nicht über Internetzugang verfügen oder sich mit Geschwindigkeiten von weniger als 1 Mbit/s  begnügen müssen. Darauf weist Landrat Frank-Martin Neupärtl in einer Pressemitteilung hin.

25 Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises kamen am 17. März in das Sparkassen-Dienstleistungs-Zentrum in Homberg, um sich über die Hochgeschwindigkeitsnetze der Zukunft zu informieren und über die Chancen ländlicher Gemeinden, an dieser Entwicklung teilzuhaben.

Der Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises, Hans Georg Korell, verwies in seiner Begrüßung darauf, dass im Schwalm Eder-Kreis seit längerer Zeit aktiv daran gearbeitet wird, zunächst die Grundversorgung mit Internetanschlüssen für alle Gemeinden sicherzustellen. Kommunen und Landkreis sind untereinander gut vernetzt und der Austausch zu diesem Thema ist rege. Inzwischen gibt es auch mehrere Beispiele für innovative Einzellösungen, mit denen Gemeinden (zum Beispiel Körle) oder Ortsteile (zum Beispiel Neuental-Schlierbach), die von den großen Netzbetreibern nicht versorgt werden, Anschluss ans Internet und zeitgemäße Übertragungsraten erhalten. Nun müssten Überlegungen folgen, so Korell, wie es gelingen könne, für den ländlichen Schwalm-Eder-Kreis auch den Anschluss an die Hochleistungsnetze der Zukunft zu erreichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müsse zunächst ein Netzkonzept erarbeitet werden. Dieses solle mindestens das gesamte Kreisgebiet, besser noch ganz Nordhessen einbeziehen. Korell kündigte an, dass der Aufsichtsrat des Regionalmanagements Nordhessen sich bei seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen werde. Auf der Grundlage eines solchen Gesamtkonzeptes sei dann die sinnvolle und zukunftsfähige Planung konkreter Umsetzungsschritte, zum Beispiel die Entscheidung über die Verlegung von Leerrohren oder die Entwicklung denkbarer Geschäftsmodelle möglich.

Der für Breitband zuständige Referatsleiter im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Georg Matzner, begrüßte die Bestrebungen, ein Netzkonzept über Kreisgrenzen hinaus zu realisieren. Er stellte die Versorgungsziele der Hessischen Landesregierung vor und verwies auf Förderprogramme, die für den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Anspruch genommen werden können. (red)



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