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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

ASF fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Schwalm-Eder. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Bezirk Hessen-Nord und im Schwalm Eder-Kreis fordern:  „Für Männer und Frauen! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.“ Monika Vaupel, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Bezirk Hessen-Nord (ASF) und Schwalm-Eder, führt in ihrer Stellungnahme aus: „Jeden Tag wird in Deutschland gegen das Grundgesetz verstoßen. Denn dort heißt es in Artikel 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Wie sieht die Wirklichkeit aber aus? Frauen verdienen durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Sogar bei gleicher Tätigkeit bekommen die Frauen zehn Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Lohnunterschiede betreffen durchgehend alle Ebenen von Beschäftigten. Auf der Ebene der Hauptabteilungsleiter/-in verdienen Frauen 33 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.“

Monika Vaupel weiter: „Was tut die schwarz-gelbe Regierung fragen die nordhessischen Frauen? Nichts! Schwarz-Gelb vertröstet die Frauen mit Gesprächen und Appellen an die Wirtschaft. Die Bundeskanzlerin erklärt das Thema zum Privatproblem der Frauen, wenn sie sagt, „Frau“ solle „selbstbewusst zum Chef gehen“. Wirkungsloser kann Frauenpolitik nicht gemacht werden.“ Monika Vaupel erklärt, es gibt Alternativen: „Wenn systematisch Lohndiskriminierung betrieben wird, muss gesetzlich gehandelt werden. Die SPD hat Eckpunkte für ein Entgeltgleichheitsgesetz beschlossen, mit der die systematische Lohndiskriminierung der Frauen gesetzlich beendet werden kann. Die nordhessischen Frauen der ASF stellen sich hinter die Forderungen der SPD-Gesamtpartei und führen aus: Die Entgeltstruktur in den Betrieben muss offen gelegt und transparent werden. Die Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, Entgeltberichte zu erstellen, anhand derer die Prüfung unmittelbarer und mittelbarer Entgeltdiskriminierung möglich wird. Antidiskriminierungsstellen, Betriebs- und Personalräte und Gewerkschaften müssen mehr Rechte zur Feststellung von Entgeltdiskriminierung erhalten. Wird eine Entgeltdiskriminierung festgestellt, muss sie innerhalb einer festgelegten Frist beseitigt werden. Verstöße gegen die Entgeltgleichheit müssen empfindliche Strafen nach sich ziehen. Es darf nicht billiger sein, ungleiche Löhne zu zahlen, als sich an das Gesetz zu halten.“

„Die Gewerkschaften müssen ein Verbandsklagerecht erhalten, damit die betroffenen Beschäftigten nicht weiter immer alleine gegen eine Diskriminierung klagen müssen“, so Monika Vaupel abschließend . (red)



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Ein Kommentar zu “ASF fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit”

  1. DG

    Alles muss wohl gesetzlich geregelt werden. Was tun eigentlich die Frauenbeauftragten bzw. jetzt heißen sie ja Gleichstellungsbeauftragte in den Firmen? Was tun die Gewerkschaften? Da gehört die Sache doch rein, damit diese in ihren Forderungen und Verhandlungen zu den Tarifverträgen aktiv werden. Arbeitnehmerrechte zu sichern, ist eine Aufgabe der Tarifpartner! Aber die Gewerkschaftsfunktionäre sehen ja auch nur ihren eigenen Vorteil und haben damit wieder einen Gegner, nämlich die Schwarz-Gelben, auf die sie schimpfen können aber zu selbst nicht viel in der Lage sind.


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