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Saisonabschluss mit elftem Heimsieg für Ost-Mosheim

TSV Ost-Mosheim – TV Flieden 25:19 (13:11)

Ostheim. Im letzten Serienspiel der Serie 2010/2011 hatte Ost-Mosheim die Mannschaft aus Flieden zu Gast. Das Lubadel Team wollte für das unerwartete Remis in Flieden Revanche nehmen, die Gäste aus Flieden wollten sich nicht ohne Gegenwehr geschlagen geben. Ost-Mosheim musste auf Björn Bartels, Matthias Proll und Söhnke Elbeshausen verzichten.

Flieden wusste, dass der Sturmdrang nur durch Härte zu unterbinden war. Deshalb agierte man in der Abwehr überhart, obwohl es für die Gäste um nichts mehr ging. Die Ost-Mosheimer Spieler waren am Anfang etwas verblüfft, bis man dann ebenfalls auf eine etwas härtere Gangart umschaltete. In einigen Situationen hätten die Gebrüder Paschenko als Unparteiische sicherlich noch härter durchgreifen müssen. Neben der roten Karte gegen die Nummer 4, Fritz, gab es noch einige schwere Fouls und Attacken gegen die Ost-Mosheimer Spieler, die mindestens mit einer roten Karte hätten bestraft werden müssen.

Auf Grund dieser überharten Spielweise war es kein attraktives Handballspiel, im Ergebnis konnte man sich im Angriff bei Ost-Mosheim nur durch Einzelaktionen und im Spiel 1 gegen 1 durchsetzen.

Die erste Führung für Ost-Mosheim gab es erst beim 6:5 in der 15. Minute, doch nun setzte sich die clevere Spielweise von Ost-Mosheim durch, doch die Führung konnte trotz intensiver Bemühungen der Mannschaft nicht auf mehr als 2 Tore zur Pause ausgedehnt werden.

Nach der Pause lief es dann etwas besser und beim 17:12 hatte man eine beruhigende Führung von 5 Toren heraus gespielt. Flieden spielte immer wieder sehr lange Angriffe, so dass man  von Ost-Mosheimer Seite nicht viel in Ballbesitz kommen konnte. Diese Spielverzögerung der Gäste war dann auch der Grund dafür, dass Ost-Mosheim nicht mehr als 25 Tore erzielen konnte. Auch wenn sich Philip Bachmann und Amine Remus im Rückraum immer wieder gut in Szene setzten und so den Abstand aufrecht erhalten konnten, war man von außen nicht so erfolgreich wie gewohnt. Lediglich Björn König konnte sich am Kreis einige Male durchsetzen und erzielte neben drei Toren auch einige 7m Strafen. Doch diesen Einsatz musste er mit mehreren Blessuren nach dem überharten einsteigen der Gästeabwehr bezahlen. Auch Helge Kersten, Philip Bachmann und Amine Remus wurden immer wieder hart gefoult.

Nach der ersten roten Karte hätten die Schiedsrichter sicher Gelegenheit gehabt weitere Male nach schweren Fouls die Gäste zu dezimieren. Doch die Unparteiischen versuchten durch dosierte Zeitstrafen auf das Spiel Einfluss zu nehmen. Doch dies war die für die Gäste kein Grund ihre Spielweise zu ändern.

Vom spielerischen Niveau war Flieden Ost-Mosheim komplett unterlegen. Ost-Mosheim wollte allerding im letzten Spiel nicht neben Björn König weitere Verletzte riskieren und zog sich das eine oder andere Mal aus brenzligen Situationen zurück.

Gerade in der zweiten Hälfte hatte man den Gegner jederzeit im Griff, besonders in der Abwehr war man nun gut auf die Rückraumspieler eingestellt und zwang die Gäste mehrere Male in das Zeitspiel oder zu unplatzierten Würfen. In diesem Spiel zeigte sich wieder, dass man ohne Matthias Proll im Angriff, doch vom Gegner auszurechnen ist. Hätte Matthias Proll spielen können, wären sicherlich durch seine Stärke bei Distanzwürfen und die dann zu öffnende Deckung mehr spielerische Möglichkeiten entstanden. Trotzdem muss man der Mannschaft erneut ein Kompliment machen, wie man nach anfänglichen Schwierigkeiten mit diesem unbequemen Gegner, gut aus der Affäre zog.

Dieser Sieg war der krönende Abschluss einer hervorragenden Saisonleistung von Ost-Mosheim. In Handballerkreisen wurde der vorjährigen 2. Tabellenplatz von Ost-Mosheim immer als einmaliger Zustand angesehen.

Doch das Lubadel Team war in dieser Serie noch wesentlich stärker als in der Vorserie. Wie man die vielen Verletzungen von wichtigen Spielern wegsteckte und in der Rückserie kein Spiel mehr verlor, war schon bewundernswert. Sicherlich ein Zeichen von spielrischer Klasse und guter Kameradschaft in der Mannschaft.

Bezeichnend auch, dass die Mannschaft in diesem Spiel in den letzten Minuten unbedingt wollte, dass Wojtek Lalek, der nicht zu so vielen Spielanteilen in der Saison gekommen war, in Position für ein Tor gebracht werden sollte. Wojtek durfte dann auch den letzten Siebenmeter werfen, machte einen spektakulären Dreher, scheiterte aber am Torhüter. Trotzdem setzte er dann den Schlusspunkt mit dem letzten Tor der Saison durch einen Kempa-Trick. Stärkster Spieler der letzten Partie waren Philip Bachmann, Amine Remus und Björn König.

Tore: Philip Bachmann 8/2, Amine Remus 4, Helge Kersten 4/2, Björn König 3, Peter Wambach 2, Sebastian Wicke 2, Alexander Apel 1, Wojtek Lalek 1.

Während des Spieles kam dann die Nachricht, dass Eitra mit einem Kantersieg gegen Wehlheiden sich doch noch die Meisterschaft und den Aufstieg gesichert hat. Eine Mannschaft, die sich sicherlich die Meisterschaft verdient hat. Doch wenn man bedenkt, dass Ost-Mosheim mit zwei Niederlagen in Eitra und zu Hause gegen Hofgeismar/Grebenstein mit 0:4 Punkten gestartet ist, kann man auf die Leistungen nach diesen Spielen nur stolz sein.

Der dritte Tabellenplatz mit 42:10 Toren ist ein toller Erfolg. Zumal man sogar zwei Punkte mehr auf der Habenseite hat wie in der vergangenen Serie. Nach so einer Platzierung hat die Mannschaft das in sie gesetzte Vertrauen gerechtfertigt und von den Ost-Mosheim Fans breite Zustimmung erhalten.

Mit den bereits feststehenden Neuzugängen Marcel Dietrich ( MT Melsungen) und Maxi Kranz (HSG Körle/Guxhagen) wird sich die Mannschaft in der nächsten Serie mit einem leistungsfähigen Kader präsentieren. Gerade durch diese beiden jungen und talentierten Spieler wird eine Kontinuität in der Entwicklung zum Verbleib in der Spitzengruppe der Landesliga geschaffen.

Schmerzlich wird man allerdings den Abwehrchef Björn Bartels vermissen, der eine Pause einlegen will. Björn Bartels war immer der Turm in der Abwehrschlacht und hat mit seiner Erfahrung und seinem Einsatz einen nicht unwesentlichen Teil an der guten Platzierung von Ost-Mosheim. Der durch seine langwierige Verletzung nur in wenigen Spielen eingesetzte Söhnke Elbeshausen wird ebenfalls nicht weiter spielen.

Ansonsten bleibt der Kader komplett zusammen. Auch Mario Lubadel wird zusammen mit dem Co-Trainer Harald Birk wieder die Mannschaft im dritten Jahr trainieren. (red)



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