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Vorschau: Landesmeisterschaften in Kassel

Kassel/Melsungen. Am diesem Wochenende, 18. und 19. Juni, ist Kassel als Austragungsort der Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend B eine wichtige Etappe zu den nächsten Großereignissen in der Leichtathletik. Im Vorfeld dieser Landesmeisterschaften haben die hessischen Spitzenathleten bereits mit großartigen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und für viele junge Talente bieten diese Titelkämpfe eine Chance, sich weiter so gut in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Vier Aktive der MT 1861 Melsungen, nämlich Henri Alter und Sebastian Ludwig sowie Celine Kühnert und Stefanie Klein tragen die Hoffnungen und werden alles geben, um den guten Ruf der Melsunger Leichtathletik im Kasseler Auestadion zu verkünden. Im folgenden Ausblick werden die Entscheidungen gestreift beziehungsweise angedeutet, in denen die Melsunger Jugendlichen an den Start gehen.

Neun Speerwerfer aus Südhessen und Henri Alter als einziger Nordhesse wollen den Landesmeister im Speerwerfen ermitteln. Mit dem Neu-Isenburger Hendrik Nungeß steht eigentlich der Sieger fest, denn der 17-Jährige erzielte am 22. Mai in Halle mit 65,80 Meter ein herausragendes Ergebnis. Er sollte aber Daniel Domes vom TV Herborn nicht unterschätzen, denn dieser überraschte bei den Winterwurfmeisterschaften am 23. Januar in Frankfurt mit 60,15 Meter. Die Bronzemedaille scheint ebenfalls vergeben zu sein, da sich Alexander Mrosinsky (Neu-Isenburg) nach seinen 54,74 Meter mit 50 Meter-Weiten eingependelt hat.

Henri Alter steigerte sich als Sieger bei den nordhessischen Meisterschaften auf 50,89 Meter und warf auch bei seinen letzten Wettkämpfen immer stabil und zuverlässig. In Kassel sollte er wieder die 50 Meter-Marke überbieten und gegen Luca Günther (TV Camberg) um den vierten Platz kämpfen. Sollte er seinen Kreisrekord um zwei bis drei Meter steigern können, läge selbst eine Medaille für den noch15-Jährigen in Reichweite.  Allerdings hat er etwas Pech mit dem Zeitplan, denn zur gleichen Zeit der Speerwurfentscheidung ermitteln auch die Dreispringer ihren Meister. Da Henri Alter beide Qualifikationsleistungen des Landesverbandes erfüllt hat und in beiden Wettbewerben an den Start geht, muss ständig die Wettkampfanlage wechseln. Das bringt zwar Unruhe, kann aber auch von Vorteil sein, denn Henri Alter ist ständig in Bewegung.

Im Dreisprung ist mit Felix Gerbig aus Biebesheim der einzige 13 Meter-Springer gemeldet.  Aber ist der Südhesse, der vor vier Wochen in Bensheim 13,17 Meter sprang, wirklich so überlegen? Die Ergebnisse werden zeigen, ob F. Gerbig wirklich weit voraus liegen wird oder ob der hessische Hallenmeister Tobias Allnach aus Fulda im Kampf um die Krone ebenfalls eingreifen kann. Zu Beginn des Jahres siegte Allnach in Frankfurt mit 12,89 Meter. Bei den Titelkämpfen unter dem Hallendach überraschte  Henri Alter als Dritter mit 11,83 Meter. Auch in Kassel ist der Melsunger nicht chancenlos und könnte erneut die Bronzemedaille gewinnen. Nach seinem Sieg bei den Kreismeisterschaften mit 12,20 Meter erhärtete er seine großartige Form vor zwei Wochen als Nordhessenmeister mit 12,48 Meter. Er muss aber sich noch einmal steigern, um Daniel Metzger aus Wiesbaden und Martin Moruzgala aus Rimbach in Schach zu halten. Der zweite Melsunger Vertreter, Sebastian Ludwig hat ebenfalls das Zeug, die 12 Meter-Marke zu überspringen. Er wird sich vor allem mit Philipp Konrad aus Camberg duellieren, der bei den Hallenmeisterschaften mit 11,97 Meter den zweiten Platz belegen konnte und mit 11,85 Meter in der Meldeliste verzeichnet ist.

Im Dreisprung der weiblichen Jugend B, wo elf Athletinnen ihre Meisterin ermitteln, sollte man für niemanden die Hand ins Feuer legen. Die große Favoritin Natalie Dittmar (Eintracht Frankfurt) gewann zwar bei den Landes-Hallenmeisterschaften den Titel mit 11,03 Meter, aber in der Freiluftsaison erzielte sie bisher „nur“ 10,77 Meter. Auch die 10,94 Meter von Sarah Gwosdek aus Fulda wurden bei diesen Landeshallenmeisterschaften erreicht.  Charlotte Bomert aus Vellmar, die vor vier Wochen in Essen mit 10,78 Meter auftrumpfte, kassierte bei den nordhessischen Meisterschaften überraschend gegen Celine Kühnert eine Niederlage. Kann die frisch gebackene Nordhessenmeisterin ihre Anlaufschwierigkeiten abstellen und kommt sie mit einem guten Sprung in den Vorkampf, ist sie für eine Überraschung gut. Vor zwei Wochen siegte sie bei störendem Gegenwind im letzten Sprung mit 10,29 Meter vor Charlotte Bomert, (9,87 Meter).

Während Stefanie Klein sich in der Halle mit 10,20 Meter die Bronzemedaille vor Bomert (10,19 Meter) sicherte,  drehte diese bei den „Nordhessischen“ den Spieß um und verdrängte die MT-Athletin mit 9,86 Meter auf Rang drei. Die Kreismeisterin müsste gleich zu Beginn einen Sprung gut erwischen, um ihr Ziel zu erreichen. Da aber alle Wettkämpferinnen relativ dicht bei einander liegen, wäre für das MT-Gespann Kühnert-Klein der Vorstoß bis in das Finale ein Erfolg. Unter normalen Bedingungen sind dafür wohl wenigstens 10,20 Meter nötig. Am Sonntag ab 16.30 Uhr wissen die interessierten Leichtathletik-Freunde im Auestadion mehr. (ajw)



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