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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

MRT der Hephata-Klinik geht Anfang März in Betrieb

Schwalmstadt-Treysa. Der neue Magnetresonanztomograph (MRT) der Hephata-Klinik ist da. In der neunten Kalenderwoche fanden Probelauf und Einweisung des Personals statt. Anfang März geht der MRT in Betrieb. Entwässerung, Gründung, Anbindung an das Klinik-Gebäude, frische Farbe an die Wände und ein neuer Fußboden, vor allem aber die technische und elektronische Verbindung mit der Klinik – das passierte in den vergangenen Monaten. Unter Bauleitung des Zentralbereichs Bau + Technik bekam der MRT samt Container-Anbau, so wie er zuvor schon in der Universitätsklinik Gießen genutzt worden war, seinen neuen Standort im Erdgeschoss der Hephata-Klinik. In dem Anbau sind neben dem MRT ein Befundungsraum mit Bedienung und PC, zwei Umkleidekabinen, ein weiterer Arbeitsplatz, der Technikraum und ein Flur untergebracht.

„Ein modernes neurologisches Krankenhaus braucht einen MRT, gerade auch in Bezug auf Schlaganfall- und Multiple Sklerose-Patienten“, sagt Dr. Bernd Schade, Leiter der Schlaganfalleinheit der Hephata-Klinik. Aber auch Menschen mit Beeinträchtigungen, die schwer transportfähig seien oder auch eine Sedierung für die Untersuchung bräuchten, könnten nun in der Hephata-Klinik mit dem MRT untersucht werden. Bislang wurden 300 Patienten für eine MRT-Untersuchung an andere Einrichtungen verwiesen, 1.200 Patienten mit dem klinikeigenen Computertomographen (CT) untersucht. Künftig solle das CT nun vor allem als Notfall-Variante dienen, weil damit auch bei unruhigen Patienten Untersuchungen schneller als bei einem MRT möglich seien, so Dr. Schade. Beispielsweise dann, wenn eine Blutung im Gehirn ausgeschlossen werden müsse.

Der MRT wird erstmal nur stationär aufgenommenen Patienten der Klinik zur Verfügung stehen. „Zunächst wollen wir das Gerät für neurologische Fragestellungen nutzen, später dann auf allgemeine Fragestell­ungen ausweiten“, sagt Dr. Schade. So hat die Klinik bereits die Spulen für Untersuchungen der Wirbelsäule und Extremitäten dazu gekauft. Die medizinische Befundung der CT- und der MRT-Aufnahmen übernimmt mittels Tele-Radiologie rund um die Uhr die Praxis Crayen in Marburg. Der Probelauf für den MRT und die Einwei­sung des Personals fanden bereits in dieser Woche statt. Die Patienten können kommen. (me)



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