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Mehr Ausbildungsplätze für Erzieher

Neue Klassen starten bei Akademie und Beruflichen Schulen Schwalmstadt

Schwalmstadt-Treysa. „Der Mangel an Betreuungsplätzen im Erziehungshilfebereich, in allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, stationär und ambulant, ist da“, sagt Heinrich Gläßer, stellvertretender Leiter der Hephata-Akademie für soziale Berufe. Die Hephata-Akademie und die Beruflichen Schulen Schwalmstadt reagieren darauf mit einer Ausweitung des Ausbildungsangebots. „Die Umsetzung des Rechtsanspruches auf eine Betreuung für Kinder unter drei Jahren ab 2013 erfordert soziapädagogische Fachkräfte in diesem Bereich, die nicht verfügbar sind“, so Anne Dippel, Abteilungsleiterin an den Beruflichen Schulen Schwalmstadt.

Laut der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen ist von 2006 bis 2011 deutschlandweit ein Anstieg der Plätze in der stationären Erziehungshilfe von 20 Prozent zu verzeichnen. Hinzu kommt, dass sich nach der Fachkräfteverordnung Erziehungshelfer und Betreuungspersonal ohne Fachabschluss ebenfalls sozialpädagogisch qualifizieren müssen, um weiter in dem Bereich arbeiten zu können.

Die Hephata Diakonie begegnet dem Fachkräftemangel mit mehreren neuen Ausbildungskursen zum Erzieher im kommenden Jahr. Der erste findet in Kooperation mit den Beruflichen Schulen Schwalmstadt statt und betrifft die berufsbegleitende Erzieherausbildung. Diese dauert dreieinhalb Jahre, wobei das letzte halbe Jahr als verkürztes Berufspraktikum gilt. Die Ausbildung findet an zwei Tagen pro Woche plus einen Tag am Wochenende je Halbjahr statt. Die Teilnehmer müssen neben der Ausbildung mindestens 15 Stunden pro Woche in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld arbeiten. Weitere Voraussetzungen sind der mittlere Bildungsabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung im sozialen Bereich. „Der nächste Kurs beginnt nach den Sommerferien 2013. Wir haben 25 Plätze zu vergeben“, sagt Heinrich Gläßer. Das Modell der berufsbegleitenden Erzieherausbildung in Kooperation mit den Beruflichen Schulen Schwalm-stadt und der Hephata-Akademie bewährt sich seit Mai dieses Jahres. Damals startete der erste Kurs dieser Art mit 24 Teilnehmern.

Ebenfalls bewährt ist die Erzieherausbildung in Vollzeit an beiden Schulen. Die Zahl der Auszubildenden an den Beruflichen Schulen Schwalmstadt hat sich in diesem Schuljahr verdoppelt. An der Hephata-Akademie werden die Vollzeit-Kurse zum Sommer 2013 verdoppelt. Die Akademie bietet dann ab Sommer 2013 in diesem Ausbildungsmodell 75 neue Ausbildungsplätze an. Auch hierfür sind ab sofort Bewerbungen möglich. Diese Ausbildung dauert drei Jahre, wovon das letzte Jahr das Berufspraktikum ist. Auch hierfür sind ein mittlerer Bildungsabschluss und eine Berufsausbildung sowie Erfahrungen im sozialen Bereich nötig. Dr. Martin Sander-Gaiser, Leiter der Hephata-Akademie, und Karl Weinreich, Direktor der Beruflichen Schulen Schwalmstadt: „Mit diesen Angeboten tun wir etwas gegen den Fachkräftemangel und für die Ausbildungssituation im sozialen Bereich.“ (me)

Kontakt:
Akademie für soziale Berufe, Heinrich Gläßer, Telefon (06691) 181190; heinrich.glaesser@ hephata.com

Berufliche Schulen Schwalmstadt, Telefon (06691) 6051; poststelle@BS.Ziegenhain.Schulverwaltung.hessen.de oder dippel@berufsschule-schwalmstadt.de.

Infonachmittag in der Hephata-Akademie für soziale Berufe am Freitag, 28. September, zwischen 14 Uhr und 16 Uhr, Seminargebäude 3 Akademie.



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