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HSG Landwehrhagen – TSV Ost-Mosheim 26:32 (9:17)

Trotz Personalmangel ein klarer Sieg gegen Landwehrhagen

Landwehrhagen/Ostheim. Die hoch gehandelte Hinz Truppe sah sich vor dem Spiel sicherlich schon als Sieger, als die Rumpftruppe von Ost-Mosheim in der Halle in Landwehrhagen auftauchte. Trainer Lubadel musste neben dem Verletzen Nicolas Bachmann auf fünf weitere Spieler verzichten. Dies waren Söhnke Elbeshausen, Peter Wambach, Sebastian Wicke, Alexander Apel und Björn König. Die letzten beiden waren krank, alle anderen beruflich oder privat verhindert. Bei dieser Konstellation ergab sich für Mario Lubadel das Problem, dass er zwar zwei Auswechselspieler hatte, aber auf den drei Rückraumpostionen und am Kreis keinerlei Alternativen hatte. Doch Trainer Lubadel löste auch dieses Problem.

Er stellte seine Abwehr um und ließ Helge Kersten gegen Sven Hinz agieren, Helge verurteilte über 60 Minuten den erfahrenen und gefährlichen Hinz zur Bedeutungslosigkeit, da besonders in der 1. Hälfte auch die anderen Spieler ihre Abwehraufgaben bravourös lösten, wurde trotz der fehlenden Alternativen bereits in der 1. Hälfte die Grundlage zum Auswärtssieg gelegt. Hinzu kam ein sicherer Dennis Wittig im Tor, der seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit gab. Phasenweise konnten ihn die Landwehrhagener Stürmer nur beim 7 m überwinden.

Doch in den ersten Minuten tat sich Ost-Mosheim im Angriff schwer, man scheiterte bei den erst 4 Angriffen immer wieder an Rene Hüsken im Tor von Landwehrhagen, der Dennis Wittig in nichts nachstand und durch seine Paraden die Mannschaft von Landwehrhagen vor einem Debakel bewahrte.

Erst beim 2:0 für Landwehrhagen in der 5. Minute konnte man auf Ost-Mosheimer Seite das erste Tor erzielen. nach dem Ausgleich von 2:2 durch Rene Recknagel übernahm Ost-Mosheim das Kommando, über die Spielmacher Philip Bachmann und Amine Remus verschaffte man sich nicht nur spielerische Vorteile und kam innerhalb von 2 Minuten zu einer 4:2 Führung. Diese Führung wurde bim 10:7 auf 3 Tore ausgebaut, ehe man dann richtig aufdrehte und aus dem 10:7 eine 15:7 Führung machte. Gerade in dieser Phase wurde das Spiel eigentlich gewonnen. Ideenreiche Angriffe, solide und konsequente Abwehr zeigten einen Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften. Bis zur Pause wurde der Vorsprung nun noch auf acht Tore ausgebaut.

Man war sich auf Ost-Mosheimer Seite sicherlich klar, dass man bei dem Minikader in der 2. Hälfte dem hohen Tempo Tribut zollen würde, doch der Vorsprung sollte eigentlich hoch genug sein um am Ende trotz aller personellen Probleme einen Auswärtssieg zu erringen.

Leider kam noch eine Daumenverletzung von Maximilian Kranz in der 40. Minute hinzu, die ein Einsatz im Angriff für Maxi nicht mehr möglich machte. Aber auch darauf hatte Trainer Lubadel eine Antwort, er setze Helge Kersten in der Mitte ein und Amine Remus rückte auf die Halbposition, Wojtek Lalek bekam seinen Einsatz auf Linksaußen. Bis zur 45 Minute konnte Ost-Mosheim die Führung sogar beim 27:17 auf 10 Tore ausbauen.

Im Gefühl des sicheren Sieges und als  Resultat der wenigen Wechselmöglichkeiten ging man es nun etwas ruhiger an. Die niemals aufsteckenden Landwehrhagener nutzten dies zur Ergebniskosmetik und konnten den 10 Tore Rückstand in den letzen 5 Minuten von 30:21 auf ein akzeptables Ergebnis von 32:26 verkürzen.

Wieder einmal hat Ost-Mosheim bewiesen, dass der Kader so stark ist, dass man auch den Ausfall von Stammspielern verkraften kann.
Besonders dann wenn Mario Lubadel wieder in die taktische Trickkiste greift und den gegnerischen Spielmacher dadurch zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.

Dies war sicher neben der vorbildlichen Einstellung, dem Kampfgeist und dem technischen Geschick der Mannschaft die Grundlage zu diesem klaren Sieg gegen den Angstgegner Landwehrhagen. Alle eingesetzten Spieler zeigten eine gute Leistung. Wobei erneut Philip Bachmann der überragende Spieler auf dem Feld war, er setzte die Akzente in Abwehr und Angriff. Sehr souverän auch Helge Kersten in der Abwehr und bis auf einige Fehlversuche auch im Angriff, sehr stark wie er nach der Verletzung von Maximilian Kranz die Mittelposition ausfüllte.

Einen tollen Einstand hatte auch Rene Recknagel am Kreis, der 6 Tore erzielte. Traumhaft schon sein Verständnis mit Amine Remus, der ihn immer wieder suchte und durch seine Anspiele auch fand. Adrian Barbua, nach etwa 20 Minuten für Daniel Kinnbach eingewechselt, zeigte erneut, dass er eine absolute Verstärkung ist. Er erzielte 5 Feldtore und konnte auch in der Abwehr überzeugen. Er ist sicherlich eine absolute Verstärkung, wenn man bedenkt, dass dies erst sein 2. Pflichtspiel war, kann man von ihm noch einiges erwarten.

Die Freude bei der Mannschaft nach diesem Auswärtssieg mit einem stark dezimierten Kader war riesengroß. Landwehrhagen musste anerkennen, dass man verdient verloren hatte und eigentlich keine Chance gegen die gut eingestellte Ost-Mosheimer Rumpftruppe hatte.

Aufstellung:
Dennis Wittig (1. – 55. Minute, 11 Bälle gehalten, Alexander Lubadel (55.-60, 3 Bälle gehalten), Maximilian Kranz 2, Wojtek Lalek 1, Daniel Kinnback 3, Amine Remus 3, Adrian Barbua 5, Helge Kersten 6/2, Rene Recknagel 6, Philip Bachmann 6/2.

7 m:
Landwehrhagen 9/7
Ost-Mosheim 7/4

Zeitstrafen:
Landwehrhagen 4
Ost-Mosheim 3

Vorschau
Samstag, den 29. September, 19.30 Uhr Hochlandhalle Ostheim
Spitzenspiel
TSV Ost-Mosheim – TV Alsfeld

Im letzten Jahr musste Ost-Mosheim nach einem gelungen Start mit 8:0 Punkten am Kirmeswochenende in Alsfeld nach klarer Führung bis zur 20 Minute die erste Niederlage hinnehmen. Im Heimspiel revanchierte man sich dann. Aber dennoch sitz diese Niederlage und wie sie zustande kommt noch immer im Kopf der Ost-Mosheimer Mannschaft. Man ist sicherlich auch auf Grund der bisherigen Spiele von Alsfeld mit Siegen in Hofgeismar und einem Heimsieg gegen Rotenburg gewarnt. Im beiden Spielen zusammen erzielte Alsfeld 80 Treffer. Wobei sicherlich der Auswärtssieg mit 41:33 in Hofgeismar in der Liga Aufmerksamkeit erregt hat, der Heimsieg gegen Rotenburg war sicherlich einkalkuliert.

Alsfeld verfügt über einen überragenden Angriff, ist aber in der Abwehr auch leicht verwundbar, dies beweisen nicht zuletzt die 67 Gegentore.

Gegen Alsfeld muss Ost-Mosheim auf der Hut sein, denn diese Mannschaft gehört sicherlich zu der Spitzengruppe in der Landesliga.
Im Spiel gegen Alsfeld kann Trainer Mario Lubadel auch erstmals den Neuzugang  Michael Melzer im Rückraum einsetzen. Michael Melzer wird sicherlich für Ost-Mosheim eine Verstärkung sein, sein letzter Verein war Hünfeld, davor hat er in der Oberliga bei Vellmar und auch , wie ein großer Teil der Ost-Mosheimer Mannschaft, beim TSV Ihringshausen gespielt. (Jürgen König)



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