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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Erstaufnahmeeinrichtung: Regine Müller fordert klare Informationen

Homberg. Landtagsabgeordnete Regine Müller fordert, die Bevölkerung der Kreisstadt Homberg über das Vorhaben des Landes Hessen, 400 Asylbewerber im ehemaligen Krankenhaus in Homberg unterzubringen, ausführlich zu informieren. Nur so könne Akzeptanz hergestellt werden. „Die Bevölkerung von Homberg darf nicht mit Fakten überrumpelt werden“, so Müller. Bis jetzt gebe es keine klaren Informationen über die genaue Vorgehensweise. Insbesondere fehle jede Information darüber, wie die Asylbewerber betreut werden, wie lange diese am Standort verweilen, welches Personal  mit welcher Qualifikation eingesetzt werde.

Regine Müller macht darauf aufmerksam, dass neben dem Pachtvertrag zwischen dem Eigentümer des Krankenhauses, der Asklepios Schwalm-Eder-Kliniken GmbH, auch eine Baugenehmigung erforderlich sei. Im Baugenehmigungsverfahren müsse auch die Stadt Homberg beteiligt werden. Möglicherweise bedürfe es auch des Einvernehmens mit der Stadt.

Den möglichen Bedenken und Informationslücken der Bürgerinnen und Bürger Hombergs müsse  mit Offenheit und Transparenz Rechnung getragen werden, fordert Müller.

Bei der Diskussion sei auch das im Grundgesetz festgeschriebene Recht auf Asyl zu berücksichtigen. Die Menschen, die in Deutschland Asyl  suchen, seien menschenwürdig zu behandeln und entsprechend unterzubringen.

Viele Asylbewerber haben schlimme und traumatische Erlebnisse hinter sich. Aktuell gehe es auch um Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Syrien. In den Nachbarstaaten von Syrien seien bereits hunderttausende Menschen notdürftig in Zelten untergebracht. Der Winter stehe bevor. Europa könne sich dieser Situation nicht entziehen.

„Ob eine menschenwürdige, verantwortliche Unterbringung in so großer Zahl Anzahl im ehemaligen Krankenhaus in Homberg möglich ist, ist mir nicht klar. Nach meiner Auffassung wird eine möglichst dezentrale Unterbringung allen Anliegen und Anforderungen besser gerecht. Jedenfalls ist das Land Hessen aufgerufen, endlich über die Planungen und nächsten Schritte und weitere Absichten offen zu informieren“ so Müller abschließend. (red)



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