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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Keine Fördermittelzuweisung für HELER-Regionen

Schwalm-Eder. Überrascht zeigte sich Landrat Frank-Martin Neupärtl von der Mitteilung der Wibank (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen), dass derzeit für die HELER-Regionen (ELER   = Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes, HELER  = Hessische Regionen, die über diesen Fond gefördert werden) keine Fördermittel in der Regionalentwicklung zur Verfügung gestellt werden. HELER-Regionen sind exakt definierte Gebietskulissen, die für den Förderzeitraum 2007 bis 2013 als Fördergebiete anerkannt wurden und deren Bürger, Kommunen, Vereine und Verbände von verschiedenen Projektförderungen für den ländlichen Raum profitieren können.

Im Schwalm-Eder-Kreis sind davon die beiden Regionen „Mittleres Fuldatal“ mit den Kommunen Morschen, Malsfeld, Melsungen, Spangenberg, Felsberg, Körle und Guxhagen sowie die Kommunen Edermünde, Gudensberg und Niedenstein aus dem „Casseler Bergland“ betroffen.

Landrat Neupärtl bewertete die Vorgehensweise und die späte schriftliche Information durch die WiBank kritisch. Die Antragsteller, aber auch die Kommunen, Regionalforen und die Verwaltung haben bereits immense Vorarbeit auf Grundlage der bestehenden Richtlinie geleistet.

Bereits im vergangenen Jahr und natürlich auch in den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden Projekte entwickelt, die sich jetzt in der Phase der Antragstellung befinden. Bei den vorliegenden Maßnahmen handelt es sich um Projekte höchster Priorität, wie zum Beispiel Existenzgründungen, mit deren Umsetzung schnellstmöglich begonnen werden soll. Ohne einen Förderzuschuss können die Vorhaben aber nicht umgesetzt werden.

Die für die vorliegenden Anträge aus den Städten und Gemeinden des Kreis in den Regionen „Mittleres Fuldatal“ und „Casseler Bergland“ benötigten Fördermittel belaufen sich auf zirka 280.000 Euro.

Bei den bisherigen Planungen konnte von einer Fördermöglichkeit ausgegangen werden und die Antragsteller haben diese Mittel auch in die Finanzierungsplanung eingebracht. Deshalb, so Landrat Neupärtl,  müssen die Antragsteller Vertrauensschutz genießen und die Wibank die Fördermittel schnellstmöglich zur Verfügung stellen. (red)



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