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Melsunger Leichtathleten als Zuschauer beim ISTAF

ajw130902Berlin/Melsungen. Melsunger Leichtathleten waren am Wochenende Gäste in der Bundeshauptstadt und besuchten das traditionsreiche internationale Stadionsportfest im Berliner Olympiastadion. Das „ISTAF“ entwickelte sich in den letzten Jahren zum weltweit zuschauerstärksten Eintages-Meeting und wurde für Kenner und Könner der Leichtathletik geradezu zu einem Muss. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in ihrem Vorwort, dass sich seit über neun Jahrzehnten in Berlin die olympische Kernsportart als Hochleistungssport in Reinkultur präsentiert. Für die MT-Athleten, die gemeinsam mit Hella Böker, die vom Deutschen Leichtathletik-Verband aufgrund ihrer großartigen Erfolge in den vergangenen Jahren eingeladen wurde und Alwin J. Wagner, der als ISTAF-Sieger von 1986 eine Ehren-Karte erhielt, nach Berlin reisten, war es eine willkommene Gelegenheit, zahlreiche Leichtathleten hautnah zu erleben, die ihre WM-Teilnahme in Moskau mit einer Medaille gekrönt hatten. Die Melsunger erlebten unter den 55.000 fachkundigen und fairen Zuschauer vier unterhaltsame und erlebnisreiche Stunden.

Während für Henri Alter, dem hessischen Jugendmeister im Speerwerfen, die große Diskusshow von Robert Harting und das überragende Ergebnis der russischen Speerwerferin Maria Abakumowa, die mit 70,53 Meter eine Weltjahresbestleistung aufstellte, das absolute Highlight waren, schwärmte Tobias Stang von der Nervenstärke des deutschen Weitspringers Christian Reif, der im letzten Durchgang den Spieß umdrehte und als Sieger auf 8,11 Meter flog. Für die Schwestern Regina und Katharina Wagner war die Atmosphäre im Olympiastadion beeindruckend. „Man konnte nicht nur hinter die tolle Kulisse gucken, für mich war es auch interessant zu sehen, wie sich die Athleten vor und während des Wettkampfes verhalten“, sagte Regina.

Für die frühere weltklasse Athletin Hella Böker schien David Storl nach seinen vielen Wettkämpfen nach der WM etwas ausgepowert, denn der Doppel-Kugelstoß-Weltmeister im Kugelstoßen kam in Berlin nicht über die 21m-Marke. Fasziniert war die mehrfache Senioren Welt- und Europameisterin von der Valerie Adams aus Neuseeland, die sechsmal die Kugel über die 20m-Marke wuchtete und mit 20,54 Meter eine großartige Weite erzielte. (ajw)

 

 

 

 



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