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Tim Hochschorner mit drei neuen Bestleistungen in Bebra

Das Melsunger Team beim Abendsportfest der LG Alheimer in Bebra. Foto: Alwin J. WagnerBebra/Melsungen. Beim Abendsportfest der LG Alheimer, das auf der Biberkampfbahn in Bebra ausgetragen wurde, standen die Sprinter im Mittelpunkt.Weil aber die Sprintwettbewerbe unter einem unangenehmen Gegenwind litten und somit die Leistungen beeinträchtigten, blieben die absoluten Glanzleistungen aus. Die Jugendlichen der MT Melsungen ließen sich von dem wechselnden Wetter – Hitze, Regen und Schwühle – nicht beeindrucken und präsentierten sich in einer guten Form.

Vor allem trumpfte Tim Hochschorner mit drei persönlichen Bestleistungen auf. Im 100m-Lauf blieb der 17-Jährige mit 11,97 Sekunden zum ersten Mal unter 12 Sekunden. Diese Leistung verdient besonders hervorgehoben zu werden, weil sie bei einem Gegenwind von 1,9 m/sec erzielt wurde. Nachdem der talentierte Jugendliche aus Gensungen beim Abendsportfest in Melsungen die 200 Meter in 24,44 Sekunden zurückgelegt hatte, zeigte er sich in Bebra trotz eines Gegenwindes erneut verbessert und lieferte seinem Traiingspartner Dennis Horn ein spannendes Rennen. Zum Schluss dieses mit Spannung erwarteten 200m-Laufs sah es sogar so aus, als würde er dem zweifachen nordhessischen Jugendmeister mit seinem Schlussangriff passieren können. Aber Dennis Horn, der mit Muskelkater angereist war, kämpfte wie gewohnt und behauptete den errungenen knappen Vorsprung in 23,96 Sekunden. Tim Hochschoner drückte seine Bestzeit auf 24,06 Sekunden und führt nun die Kreisbestenliste der U18 mit über einer Sekunde Vorsprung vor Kevin Kimmel (TSV Remsfeld) an.

Dennis Horn (rechts) setzte sichin 23,96 Sekunden  knapp vor dem U18-Läufer Tim Hochschorner durch, der mit 24,06 Sekunden eine persönliche Bestzeit lief. Foto: Alwin J. WagnerSeinen dritten Tagessieg sicherte sich der 17-Jährige, der nach den Sommerferien zur Geschwister-Scholl-Schule nach Melsungen wechselt, im Weitsprung. Bisher wurde er in der Kreisbestenliste mit 5,60 Meter hinter Phillip Fuhrmann aus Geismar (5,71 m) auf Rang zwei geführt. Nach zwei ungültigen Sprüngen landete Tim Hochschorner bei 5,90 Meter und steigerte seine alte Bestleistung um dreißig Zentimeter. Die sogenannte „Hausnummer“ mit einem 6m-Sprung wird in den nächsten Monaten sicherlich noch kommen.

Im 100m-Lauf der U20 schoss Michael Hiob (MT Melsungen) am schnellsten aus den Blöcken und hatte nach der Hälfte der Strecke einen kleinen Vorsprung vor Dennis Horn und Daniel Malychin (ESV Jahn Treysa) herausgelaufen. Während er aber auf den letzten Metern verkrampfte, lieferten sich Dennis Horn und Daniel Malychin ein spannendes Finish. Seite an Seite sprinteten sie die letzten 30 Meter und erreichten fast deckungsgleich die Ziellinie. Die Auswertung des Zielfotos ergab, dass sich Malychin in 11,95 Sekunden knapp durchgesetzt hatte. Dennis Horn wurde in 11,97 vor Michael Hiob (12,18) Zweiter. Im Dreisprung der U20 setzte Tobias Stang die Akzente. Mit seinem besten Sprung (12,12 m) verfehlte er zwar seine Jahresbestweite um sechs Zentimeter, aber mit dieser Weite hätte er bei den Landesmeisterschaften in Gelnhausen den Rotenburger Alexander Stauffenberg (11,86 m) auf Rang fünf verdrängt. Im Weitsprung landete der Malsfelder Abiturient mit 5,94 Meter hinter Malychin (6,11 m) und Karl Westphal (6,02 m) auf Rang drei.

Das Comeback von Henri Alter, der im Januar hessischer Jugendmeister im Speerwerfen wurde und bei den deutschen Winterwurfmeisterschaften in Sindelfingen mit 60,30 Meter einen unerwarteten sechsten Platz belegt hatte, erwies sich bei seinem ersten Start nach einer Verletzungspause von fast drei Monaten als noch nicht voll geglückt. Der 18-jährige, der in zwei Wochen bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Wattenscheid starten möchte, begann mit 51,73, ließ 52,69 Meter und kam im dritten Versuch auf 54,29 Meter. Damit erreichte er fast die Siegerweite von Julius Hinze aus Wiesbaden, der bei den Landesmeisterschaften den Titel mit 54,47 Meter gewonnen hatte. Karl Westphal aus Wanfried, der bei diesem Wettkampf mit 51,91 Meter Vizemeister wurde, hatte in Bebra gegen Henri Alter keine Chance, denn alle fünf gültige Würfe des Melsungers waren weiter als der beste Wurf seines Freundes aus Wanfried, der nur auf 48,98 Meter kam.

Mit 26,57 Sekunden über 200 Meter der U20 sorgte Katharina Wagner für eine herausragende Leistung in Bebra. Foto: Alwin J. WagnerDas Abendsportfest in Bebra sollte für das erfolgreiche MT-Staffel-Quartett der letzte Test vor den deutschen Staffelmeisterschaften in Ulm werden. Aber dieser Test stand zumindest für die Hälfte des Teams unter keinem guten Stern. Marie Wagner, die sich zu Beginn der Woche beim Abschlusstraining am Oberschenkel verletzt hatte, verspürte nach dem Aufwärmenimmer noch Schmerzen und verzichtete deshalb auf einen Start über die beiden Sprintstrecken. Julia Klute klagte über Magenprobleme und verzichtete nach Absprache mit dem Trainer nach dem 100m-Lauf auf das Testrennen über 200 Meter. Dafür ließen Katharina Wagner und Karolin Siebert eine aufsteigende Leistungstendenz erkennen und überzeugten mit einem Doppelsieg auf den beiden Sprintstrecken. „Uns steckt das harte Training der letzten beiden Wochen noch in den Knochen, aber wir sind zufrieden, zumal wir diese Zeiten bei Gegenwind erzielt haben“, sagten beide unisono nach dem Wettkampf.

Katharina Wagner dominierte sowohl über 100 als auch über 200 Meter. Nachdem sie am 16. Juli beim Abendsportfest im Melsunger Waldstadion die 100 Meter in 13,21 Sekunden gelaufen war, ließ sie in Bebra 13,12 Sekunden folgen. Auch Karolin Siebert zeigte sich verbessert, denn für sie blieb die elektronische Uhr bei 13,61 Sekunden stehen.

David Sonnak und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Fabian mit Pia Gille machten in Bebra bei der Kinderleichtathletik durch ihre guten Leistungen auf sich aufmerksam. Foto: Alwin J. WagnerÜber 200 Meter nutzten die beiden ebenfalls ihre verbesserte Form und münzten sie in Bestzeiten um. Nach einem tollen Kurvenlauf stürmte die zweifache nordhessische Sprintmeisterin auf die Zielgeraden und hielt das Tempo bis zum Schluss. Für diesen tollen Auftritt wurde Katharina Wagner mit 26,58 Sekunden belohnt. Karolin unterbot ihre Jahresbestzeit von Melsungen (27,82 Sekunden) um 0,3 Sekunden. Beide wissen nun, dass sie in der Lage sind, die 400 Meter in Ulm unter 60 Sekunden zu laufen.

Bei den Männern setzte sich Uwe Krah, der hessische Seniorenmeister der M50, sowohl im Kugelstoßen (12,32 m) als auch im Speerwerfen mit 34,34 m vor Christian Peter aus Neukirchen (32,46 m) durch.

Zum Auftakt der Veranstaltung sorgten die Geschwister Jan und Pia Gille sowie David Sonnak für gute Leistungen in der Kinderleichtathletik. (ajw)



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