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DGB: Kommunen sollen sich mehr Einfluss sichern

Konzessionsverhandlungen um Stromnetze

Homberg. Die derzeit laufenden Konzessionsverhandlungen über die nordhessischen Stromnetze sollten von den Kommunen nach Ansicht des DGB Nordhessen genutzt werden, um sich einen direkten Einfluss auf die Energiepolitik zu sichern. So könnten die Kommunen die Förderung der dezentralen und regenerativen Energieerzeugung politisch vorantreiben, sagte der DGB-Regionsvorsitzende Michael Rudolph. „Das wäre eine Riesen-Chance, die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Nordhessen zu forcieren“, so Rudolph.

Eine Studie des Kompetenznetzwerks Dezentrale Energietechnologien (deENet) beziffere das Potenzial der breiten Anwendung dezentraler Energie- und Effizienztechnologie in
Nordhessen auf bis zu 20.000 Arbeitsplätze. „Die damit verbundene Wachstumschance kann besser genutzt werden, wenn mehr Entscheidungskompetenzen in der Region liegen“, sagte Rudolph. Wer es ernst meine mit einer ökologischen Energiepolitik und den damit verbundenen Möglichkeiten für den Arbeitsmarkt in der Region, der müsse jetzt dafür sorgen, dass diese einmalige Chance ergriffen werde. Hierfür böten sich den Kommunen zwei Partner aus der Region an, die e.on-Mitte und die neue Stadtwerke Union Nordhessen (SUN).

Allerdings warnte der Gewerkschafter davor, die derzeitigen Beschäftigten in diesem Bereich zur Manövriermasse in der politischen Auseinandersetzung zu machen. „Die Arbeitsplätze und Beschäftigungsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen müssen unangetastet bleiben“, fordert Rudolph. (red)



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