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Schäfer-Gümbel besucht Seniorenzentren im Kreis

Frielendorf/Jesberg. Kürzlich stattete der Fraktionsvorsitzende des SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Thorsten Schäfer-Gümbel dem südlichen Schwalm-Eder-Kreis seinen dritten Besuch innerhalb eines halben Jahres ab. Der Fokus lag diesmal auf der Arbeit von Seniorenzentren im Kreis. Zuerst besuchten Thorsten Schäfer-Gümbel und die Landtagsabgeordnete Regine Müller das Diakonie-Zentrum in Frielendorf. Anschließend ging es in das DRK Seniorenzentrum Kellerwald in Jesberg.

Begrüßt wurden sie dort von den Bürgermeistern Birger Fey (Frielendorf) und Günter Schlemmer (Jesberg), Landrat Frank-Martin Neupärtl und dem Erstem Kreisbeigeordnetem Winfried Becker. „Die Zusammenarbeit zwischen Politik, Kirche, Diakonie und Gemeinde klappt bei uns sehr gut“, erklärte Bürgermeister Fey. Darum war es nicht verwunderlich, dass Dekan Christian Wachter vom Kirchenkreis Ziegenhain und sehr viele ehrenamtliche Helfer der Diakonie vor Ort waren.

Geschäftsführer und Heimleiter Werner Wieland in Frielendorf und Kreisgeschäftsführer der DRK, Manfred Lau in Jesberg, stellten die jeweiligen Einrichtungen vor und verwiesen dabei auf den hohen Kostendruck, den man gerade im ländlichen Raum spüre. Landrat Neupärtl fügte hinzu: „Es gibt zwar Fördertöpfe beim Land Hessen für den Neubau von Seniorenheimen, aber diese sind an den Bedarfsplan des Landes gekoppelt. Die Zahl der darin vorgeschlagenen Plätze in der Altenplege stimmen aber nicht mit dem real existierenden Bedarf im Kreis überein, der weitaus höher liegt. Deshalb bekommen wir keine Förderung beim Neubau von Alten-und Pflegeheimen.“

Schäfer-Gümbel war sehr verwundert, nahm diesen Befund mit nach Wiesbaden und fügte hinzu: „Trotz Kostendruck merkt man, dass hier der Dienst am Menschen das Wichtigste bei allen Denkprozessen ist.“ Neben dem Kostendruck nahm Schäfer-Gümbel die Perspektive des Pflegepersonals auf. Männer und Frauen, die in der Pflege arbeiten, seien einem hohen körperlichen und psychischem Druck ausgesetzt. Regine Müller, seniorenpolitische Sprecherin SPD-Fraktion im Hessischen Landtag ergänzte: „Um so wichtiger ist es, dass wir von minutengenauen Abrechungen in der Altenpflege wegkommen und dem Pflegepersonal Raum und vor allem Zeit für die Seniorinnen und Senioren geben.“

In Jesberg machte Bürgermeister Schlemmer klar, dass das Seniorenheim ein wichtiger Teil der Stadt sei und versicherte: „Altenheime sind manchmal Fremdkörper in einer Gemeinde. Hier nicht!“

Abschließend lud Thorsten Schäfer-Gümbel dazu ein, die allgemeine Furcht vor der Überalterung der Gesellschaft abzulegen: „Der Demografische Wandel ist nichts Bedrohliches. Ganz im Gegenteil: Es ist schön dass Menschen älter werden. Die Frage ist, wie wir damit umgehen.“ (red)



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