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Hephata lädt zum Studientag gegen Rechtsextremismus ein

Schwalmstadt-Treysa. Die Evangelische Hochschule Darmstadt (EHD) wendet sich am Mittwoch, 30. Mai, an beiden Studienstandorten in Darmstadt und Hephata mit einem öffentlichen Studientag gegen den Rechtsextremismus. Der Studienstandort Hephata und der HAStA, der Hephata Allgemeiner Studentenausschuss, bieten zwischen 9.30 Uhr und 17 Uhr Vorträge, Diskussionen und Workshops zum Thema auf dem Gelände der Hephata-Akademie für soziale Berufe in Schwalmstadt-Treysa an. Dazu sind alle Interessierten eingeladen.

Faszination und Schrecken des Rechtsextremismus sind dabei ebenso Gegenstand wie Gewaltprävention und Alltagserfahrungen jüdischer Bürger aus Treysa während der Nazi-Zeit. Der Studientag beginnt um 9.30 Uhr mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Gerd Strasser und des HAStA. Zwischen 9.45 und 12.30 Uhr findet ein Vortrag mit Arbeitsgruppendiskussion statt. Der Referent, Historiker Bernd Lindenthal, spricht über „Alltagserfahrungen jüdischer Bürger aus Treysa während der Nazi-Zeit. Beispiele für die Argumentationen und Folgen eines rassistischen Antisemitismus“.

Zwischen 13 und 14.30 Uhr übernimmt die Theatergruppe der Hephata-Akademie für soziale Berufe unter Leitung von Philippe-Guy Crosnier de Bellaistre ein Anspiel zum Thema Rechtsextremismus, eröffnet die Hephata-Bibliothek die Ausstellung „Vorsicht Rechtsextremismus – Gewalt geht nicht“ und stellt Stephan Bürger das Projekt „Gewalt geht nicht – Ein Projekt des Schwalm-Eder-Kreises gegen Rechtsextremismus“ vor.

„Erlebniswelt Rechtsextremismus – Faszination und Schrecken“, lautet der Titel des Vortrags von Stephan Bürger und Helge von Horn, Schwalm-Eder-Kreis, mit anschließender Diskussion, die zwischen 15 und 16.30 Uhr stattfinden. Eine Zusammenfassung des Tages und einen gemeinsamen Ausblick gestaltet der HAStA gegen 16.30 Uhr. EHD-Präsidentin Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski: „Wie die Synode der EKHN im vergangenen Herbst schon erklärt hat, wird der Rechtsextremismus seit Jahren unterschätzt und verharmlost. Die Studierenden, Mitarbeiter und Lehrenden der EHD haben sich auf breiter Basis dafür ausgesprochen, dem entschieden entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für eine Gesellschaft, in der Menschenwürde und gleichberechtigte Teilhabe zusammengehören. Diese Überzeugung ist für uns als Evangelische Hochschule mit Studiengängen im Sozial- und Gesundheitswesen konstitutiv.“  (red)



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