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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Verkauf EON Mitte AG: CDU, FDP und Grüne beantragen Sondersitzung

Schwalm-Eder. Die Kreistagsfraktionen von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben eine Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses beantragt, um vom Landrat Informationen über den geplanten Verkauf der EON Mitte AG zu erhalten. „Wir halten es bei so einer entscheidenden Frage wie der zukünftigen Grundversorgung mit Energie und der Frage der Gewinnung von regenerativen Energien in kommunaler Trägerschaft für unabdingbar, von Beginn an in einen Entscheidungsfindungsprozess mit integriert zu werden,“ so Mark Weinmeister, Fraktionsvorsitzender der CDU.

„Leider war es nicht möglich, auf anderem Wege Informationen über den geplanten Verkauf zu erhalten. Wir hätten gerne die Kosten einer Sondersitzung gespart, wenn von Seiten des Landrates Informationen an die Fraktionen gegeben worden wären, “ äußerten sich Wiebke Reich, Fraktionsvorsitzende der FDP und Hermann Häusling, Vorsitzender der Fraktion Bündnis90/Die Grünen in der gemeinsamen Presseerklärung.

„Wir gehen davon aus, dass noch keine präjudizierenden Zusagen von Seiten der Kreisverwaltung gegenüber EON gemacht und dass den Gremien alle benötigten Fakten präsentiert werden. Es ist notwendig, dass die Mitglieder der beteiligten Gremien in eine sachliche und ergebnisoffene Diskussion gehen, wenn sich der Landkreis tatsächlich an einer Übernahme von EON-Mitte-Anteilen beteiligen soll. Das kann nur gelingen, wenn den Mandatsträgern die vollständigen Informationen zur Verfügung gestellt werden. Dies fordern wir nun gemeinsam ein, “ so Mark Weinmeister. (red)



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Ein Kommentar zu “Verkauf EON Mitte AG: CDU, FDP und Grüne beantragen Sondersitzung”

  1. Wähler

    Na klar, eine Sondersitzung. Die Mittel für Sitzungsgelder scheinen ja unbegrenzt zu sein. Die Abwicklung bzw. der Verkauf der EAM-Anteile ging rasend schnell, auch die damit verbunden Geldverschwendung. Die Kommunen schaffen ja jetzt schon nicht mehr ihre originären Aufgaben zu erledigen, wie will man sich dann auch noch um so komplexe Dinge kümmern. Der Personalabbau bei den Kommunen nimmt überhand, Wir Steuerzahler finanzieren hoch dotierte Bürgermeister und Beamte, die nur noch für eine handvoll Mitarbeiter verantwortlich sind. Wer überpropotinalen Personalabbau betreibt, benötigt auch keine hoch bezahlten Bürgermeister und Beamten. Dies sei nur am Rande erwähnt. Beim Abenteuer „EON“ ist es wohl der Anreiz des Geldes, da bedarf es aber an wirtschaftlichem Handeln (siehe ehem. Kreiskrankenhäuser). Das traue ich unseren, teiweisen, Feierabendpolitikern nicht zu. Selbst die sogenannten Profis sind ja ständig in Wiesbaden und Berlin, also wenig Zeit für den eigenen Kreis.


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