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SHG Hofgeismar/Grebenstein – TSV Ost-Mosheim 28:33(14:13)

Schwer erkämpfter Sieg

Hofgeismar/Ostheim. Gegen die körperlich überlegenen Spieler aus Hofgeismar hätte Ost-Mosheim nur eine Chance, wenn man das Angriffsspiel forcieren könnte und in der Abwehr gegen den wurfgewaltigen Rückraumspieler Schroer bestehen könnte. Das war im Vorfeld schon klar. Trainer Lubadel versuchte es mit einer 3:2:1 Abwehr, das klappte in den ersten sieben Minuten auch hervorragend, aus der 1:0 Führung der Heimmannschaft machte Ost-Mosheim mühelos ein 1:4.

In der darauf folgenden Phase hatte man dann weitere fünf Chancen schon frühzeitig einen hohen Vorsprung heraus zu spielen. Doch leider wurden die Würfe nicht im Tor untergebracht und sogar zwei Gegenstöße endeten mit Ballverlusten. Hofgeismar/Grebenstein nahm die Geschenke an und konnte bei 5:5 das Spiel wieder offen gestalten.

Nun hatte die SHG auch ein Rezept gegen die Ost-Mosheimer Abwehr gefunden, doch allein die Angriffsleistungen der Heimmannschaft waren nicht der Grund dafür, dass die SHG das Spiel dominierte. Wesentlich entscheidender war in dieser Phase des Spieles das  Versagen des Ost-Mosheimer Angriffes. Schwache Wurfversuche führten immer wieder zu Gegenstößen der Heimmannschaft. Beim 11:6 waren es dann sogar schon 5 Tore. Alles sah nach der 3. Auswärtsniederlage aus.

Doch Trainer Lubadel gab sich nicht geschlagen. Er stellte die Abwehr um und ließ Helge Kersten gegen Schroer kurz decken. Dies war sicherlich eine wichtige Maßnahme, genau so richtig war die Umstellung im Angriff. Helge Kersten übernahm die  Mittelposition, Amine Remus und Philip Bachmann die Halbpositionen. Nun setzte Ost-Mosheim zur Aufholjagd an. Sebastian Wicke auf Linksaußen war nicht zu halten, er machte erneut ein großes Spiel. Bis zur Pause konnte Ost-Mosheim zwar nicht ausgleichen, doch nach den fünf Toren Rückstand war man wieder dran.

Nach der Pause präsentierte sich Ost-Mosheim noch stärker, beim 15:16 führte man dann wieder. Im Angriff spielte man von nun an überlegen, Adrian Barbua war nun treffsicherer, mit gekonnten Angriffen und einer überragenden kämpferischen Einstellung konnte man auch in Unterzahl den Gegner immer auf zwei Tore in Distanz halten. Als dann Sebastian Wicke und Björn König zwei wichtige Tore zum 25:27 und 25:28 warfen, hatte Ost-Mosheim endgültig die Oberhand gewonnen.

Zwar scheiterte man dann bei zwei Chancen am generischen Torhüter, doch Alexander Lubadel stand dem Gegenüber nicht nach und wehrte auch wichtige Bälle ab. Nun zeigte sich Ost-Mosheim klar überlegen und baute sogar die Führung beim 27:31 durch einen verwandelten Siebenmeter auf vier Tore aus. Bei einer Restspielzeit von drei Minuten war der Sieg nun einigermaßen sicher.

Doch der Gegner hatte noch nicht aufgesteckt, brachte aber nichts mehr zusammen und Ost-Mosheim zeigte sich souverän. Alles in allem zwei verschiedene Halbzeiten, wobei sich sicherlich an der Abwehr Stabilität noch weiter arbeiten lässt. Was der Angriff leistete war schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Spieler von Ost-Mosheim immer in die Nahwurfzone müssen, und dann gegen eine körperlich überlegene Abwehr die wichtigen Tore im Kampf Mann gegen Mann erzielen mussten, hat dieser Sieg schon eine besondere Bedeutung.

Erfreulich auch, dass Björn König zu einer längeren Einsatzzeit kam. Im Angriff bewies er schon, dass er an seine Leistungen der Vorserie anknüpfen kann, in der Abwehr braucht er noch einige Zeit bis er an die ehemalige Stärke wieder erreicht. Mit Sebastian Wicke hatte man auf Ost-Mosheimer Seite sicherlich den besten Spieler der Partie, er konnte sogar einige Tore im direkten Duell gegen seinen Abwehrspieler erzielen, also erneut die Note 1.

Keineswegs schwächer spielten Helge Kersten und Philip Bachmann. Helge hatte nach der offensiven Deckung gegen den Hauptwerfer Schroer noch die nötige Luft und das Geschick das Spiel auf der Mittelposition zu machen und spektakuläre Tore zu erzielen. Das Tor des Tages war sicherlich sein Rückraumwurf vom Kreis.

Philip Bachmann war nach anfänglich verhaltenen Spiel in der zweiten Hälfte nicht mehr zu halten. Entweder war er selbst erfolgreich oder holte einen Strafwurf heraus und bediente ein um das andere Mal seine Mitspieler.

Erfreulich auch, dass Adrian Barbua in der zweiten Hälfte seine Würfe im Tor unterbringen konnte, dies war auch sehr wichtig, da sich „Spatze“ Kinnback in der ersten Hälfte verletzt hatte. Auch die beiden eingesetzten Kreisläufer Rene Recknagel und Björn König waren trotz der körperlich überlegenen Deckung der Heimmannschaft immer ein Unruheherd. (Jürgen König)

Mannschaftsaufstellung:
Dennis Wittig n.e., Alexander Lubadel (11 P.);
Sebastian Wicke 7, Björn König 2,Wojtek Lalek n.e., Daniel Kinnback 2, Amine Remus 3, Peter Wambach, Adrian Barbua 5, Helge Kersten 8/3, Rene Recknagel 1, Philip Bachmann 5, Alexander Apel n.e.



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