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MT gegen Kiel: Wie in der ersten Halbzeit im Final Four?

michael-allendorf130524Kassel/Melsungen. Zum dritten Mal innerhalb von knapp sechs Monaten treffen die MT Melsungen und der THW Kiel aufeinander. Anfang Dezember landeten die Nordhessen in der DKB Handball-Bundesliga einen Sensationssieg in Kiel. Im April dann holte sich das Team von Trainer Roth in Hamburg im Halbfinale des Lufthansa Final Four eine deutliche Abfuhr und am Sonntag nun steht der Kräftevergleich in Kassel auf dem Programm. Anwurf in der Rothenbach-Halle ist nicht wie urprünglich angegeben um 15 Uhr, sondern um 17.30 Uhr. Grund für die Verlegung ist die TV-Liveübertragung des Spiels auf Sport1. Die Tickets im Vorverkauf sind zwar bereits vergriffen, aber es gibt noch Restkarten bei MT-Partner REWE in ausgewählten Märkten.

Mit dem sensationellen 29:25 Sieg in Kiel – es war für den THW die erste Bundesliganiederlage nach eineinhalb Jahren – katapultierte sich die MT Melsungen über Nacht in die Schlagzeilen der Handballwelt. Dieser mehr als überraschende Erfolg und der damit verbundene plötzliche Aufmerksamkeitsschub stieg den Nordhessen zwar nicht zu Kopfe, wurde aber umso intensiver genossen.

Die Ernüchterung in Sachen Kiel folgte für die MT dann rund vier Monate später, als sich beide Teams im Halbfinale des Lufthansa Final Four erneut gegenüber standen. Mit 23:35 bekamen Vuckovic, Sandström & Co eine drastische Lehrstunde erteilt. Genau genommen, war es aber nur eine halbe Lehrstunde. Denn nach 30 Minuten leuchtete ein 14:16 von der Anzeigentafel in der Hamburger o2 World und die 13.000 Zuschauer hatten sich im Laufe der ersten Spielhälfte nicht nur einmal verwundert die Augen über den forschen Auftritt des Außenseiters aus Nordhessen gerieben.

Was lag da also für den MT-Trainer in der Vorbereitung auf das dritte Duell am Sonntag näher, als seinen Schützlingen genau diese Spielhälfte noch einmal in Erinnerung zu rufen. “Wir haben uns im Laufe der Woche natürlich nicht nur physisch auf das Spiel vorbereitet, sondern auch gedanklich. Und dabei haben wir uns logischerweise auch nochmal das Video von der ersten Halbzeit aus dem Pokalspiel angeschaut, in der uns einiges ganz gut gelungen ist”, verrät Michael Roth. “Selbstverständlich läuft jedes Spiel anders und speziell, wenn man es als Mannschaft aus dem Mittelfeld mit einem Gegner wie Kiel zu tun hat, darf man sich nicht allzu großen Illusionen hingeben. Aber wir wollen auch am Sonntag im Rahmen unserer Möglichkeiten das Beste geben, und den vielen anwesenden Handballfans ein ansehnliches Spiel bieten”, so der Coach.

Was die Motivation und die Einstellung seiner Schützlinge angeht, macht Roth sich überhaupt keine Sorgen. “Dass beides stimmt, war unter der Woche auch wieder im Training zu sehen. Trotz teilweise hoher Intensität ist selbst in dieser Phase der auslaufenden Saison und trotz Kräfteverschleiß jeder einzelne bestrebt, bis zum Schluss durchzuziehen”, erklärt Michael Roth. Motivation allein wird aber gegen einen THW Kiel nicht ausreichen. “Zwischen den Kontrahenten besteht ein erheblicher Qualitätsunterschied” bekennt Roth, “da kann man jetzt auch nicht mehr unseren Überraschungssieg vom Dezember als Maßstab heranziehen. Seitdem haben sich bei THW nicht nur einzelne Spieler wie z.B. Vujin weiterentwickelt, sondern die Mannschaft insgesamt ist noch souveräner geworden.”

Was der MT Trainer damit meint, war erst letzte Woche zu beobachten, als Kiel den Rhein-Neckar Löwen schon in der ersten Halbzeit mit 15:7 deutlich die Grenzen aufzeigte und am Ende mit dem 31:25-Sieg vorzeitig seine 18. Deutsche Meisterschaft perfekt machte. Bleibt zu hoffen, dass es die Überflieger von der Ostsee am Sonntag in Kassel, sechs Tage vor dem Championsleague Final Four, etwas gemächlicher angehen lassen und damit der MT diverse Erfolgsmomente ermöglichen. So, wie in der ersten Halbzeit des Pokalspiels im April.

Die Hausherren wollen in voller Besetzung antreten. Das heißt, dass der von Rückenproblemen geplagte Felix Danner am Kreis genauso auflaufen will, wie Spielmacher Patrik Fahlgren, der wegen eines Infekts unter der Woche im Training passen musste. Ihr Einsatzwille steht stellvertretend für den der Mannschaft insgesamt. Schließlich will sich am Ende keiner nachsagen lassen, nicht alles für das Erreichen des Saisonziels getan zu haben. Der momentane Tabellenplatz 9 soll am 8. Juni nach dem letzten Spieltag noch stehen. Auch, wenn man den am Sonntag vorübergehend abgeben müsste.

Schiedsrichter in Kassel:
Fabian Baumgart / Sascha Wild (Altenheim / Elgersweiher); DHB-Spielaufsicht: Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß.

Ticketsituation:
Wer noch keine Karte ergattert hat, könnte in einem der In folgenden REWE-Märkten Glück haben. Dort sind ab einem Einkaufswert von 50 Euro MT-Tickets für 10 statt für 22 Euro erhältlich: Bad Hersfeld, Carl-Benz-Str. 5; Bad Karlshafen, Am Rechten Weserufer 3; Bad S.-Allendorf, Städtersweg 1-2; Baunatal, Joh.-Siegm.-Schuckert-Str. 2 a; Bergshausen, Ostring 1; Edermünde-Gr., Zur Mühle; Ehlen, Kasseler Str. 30; Espenau, Goethestr. 19; Felsberg, Steinweg 15; Fuldatal, Ihringshäuser Str. 161; Fuldatal-Rothw., Reinhardswaldstr. 2; Grebenstein, Bahnhofstr. 17; Guxhagen, Dörnhagener Str. 30; Heinebach, Nürnberger Str. 18; Hess. Lichtenau, Ottilienstr. 1; Hofgeismar, Bahnhofstr. 30; Homberg/Efze, Stellbergsweg 2; Ihringshausen, Niedervellmarer Str. 23; Kassel, Fr.-Ebert-Str. 104; Kassel, Westring; Kassel, Leuschner Str. 82; Kassel, Leuschner Str. 99; Kassel-Bettenh., Heiligenröder-str. 84-86; Kassel-Oberzw., Kronenackerstr. 2; Kassel-Wehlh., Sternbergstr. 10; Kassel-Wehlh., Kirchweg 29 A; Kassel-Waldau, Görlitzer Str. 39; Kaufungen, Hessenring; Lohfelden, Lange Str. 10; Niederaula, Schlitzer Str.; Nd.kaufungen, Im Feldhof 9; Reinhardshagen, Vaaker Weg; Rotenburg a.d.F., Kasseler Str. 66; Sandershausen, Hann. Str. 72; Schauenburg-H., Pfingstweide 4; Spangenberg, Mörsh. Str. 2;  Waldkappel, Stockwiese 1; Wanfried, Bahnhofstr. 8.

Hinweis für Pkw-Anreisende:
Direkt am Gelände der Messe Kassel wurde die Verkehrsführung geändert. Die Fahrtrichtung auf der dortigen Straße um die Rothenbach-Halle wurde umgekehrt.(Bernd Kaiser)



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