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Klarer Sieg: Ost-Mosheim dominiert zweite Hälfte

HSC Landwehrhagen – TSV Ost-Mosheim 21:28 (13:14)

Die Mannschaft des TSV Ost-Mosheim: Hinten von links: Trainer Mario Lubadel, Florian Kusiek, Philip Bachmann, Martin Reinbold, Philp Auth, Peter Wambach und Betreuer Stefan Wiegand. Vorne von links: Adrian Babura, Daniel Kinnback, Björn König, Alexander Lubadel, Dennis Wittig, Sebastian Wicke, Nicolas Bachmann, Amine Remus, nicht mit auf dem Bild: Uwe Findeisen und Konstantin Latz. Foto: nhLandwehrhagen/Ostheim. Das miese Wetter schien sich auch in der Lanwehrhagener Halle niederzuschlagen. Beide Mannschaften hatten vor der Begegnung 4:2 Punkte. Gerade Landwehrhagen hatte mit einem Sieg zu Hause gegen den Titelfavoriten SVH Kassel und einem Sieg im ersten Spiel in Rotenburg aufhorchen lassen. Auch wenn es am letzten Wochenende in Alsfeld eine Niederlage gab, war Trainer Lubadel  sich sicher, dass man dieses Auswärtsspiel nur mit einer überdurchschnittlichen Leistung gewinnen könnte. Auch Spielertrainer Sven Hinz wusste genau wo er Ost-Mosheim packen konnte.

Adrian Barbura fällt nun für einige Wochen mit einer Bänderverletzung aus, Konstatin Latza war krank und Daniel Kinnback eigentlich noch nicht wieder fit, also musste Wojtek Lalek auf der ungeliebten Rechtsaußenposition ran.

Doch was beide Mannschaften dann in der ersten Hälfte auf das Parkett brachten, hatte mit einem Spitzenspiel der Liga nichts zu tun. Ost-Mosheim kam weder in der Abwehr noch im Angriff richtig in Schwung, man hatte den Eindruck, dass die Mannschaft mit angezogener Handbremse spielte. Aber die Heimmannschaft konnte die Ost-Mosheimer Lethargie auch nicht in einen wesentlichen Vorteil umwandeln. So plätscherte das Spiel in den ersten 30 Minuten so vor sich hin.

Bei wechselnder Führung konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen. Im Angriff machten beide Mannschaften viele technische Fehler, Fehlabgaben und die Würfe waren auch nicht gerade berauschend.

Das Halbzeitergebnis war  mit 13:14 auch nicht überzeugend. Trainer Lubadel hatte von Anfang an Sven Hinz kurz decken lassen, so dass der Angriff von Landwehrhagen nicht in Tritt kam. Aber das gleiche Bild bot Ost-Mosheim. Die 14 Tore fielen meist durch Einzelaktionen oder bei Landwehrhagen durch Siebenmeter.

Wahrscheinlich hatte aber Trainer Mario Lubadel in der Halbzeitpause die richtige Ansprache gefunden. Die Mannschaft kam wie umgewandelt aus der Kabine. Die Abwehr stand besser und Torhüter Alexander Lubadel steigerte sich um 200 Prozent. Er hielt insgesamt 20 Würfe, davon in der zweiten Hälfte 15.

Das Resultat war, dann dass Ost-Mosheim auch im Angriff zielstrebiger spielte und von 14:15 auf 14:23 abzog. Landwehrhagen erzielte in 17 Minuten nur ein Tor. Wenn Ost-Mosheim die sich in dieser Phase  ergebenden Chancen alle ausgenutzt hätte, hätten auch gerne noch fünf Tore mehr fallen können.

Das dieses Debakel für Landwehrhagen ausblieb, verdankte man nur dem ebenfalls überragenden Torhüter Rene Hüsken. Mario Lubadel hatte in der zweiten Hälfte auch den Angriff umgestellt, er wagte es trotz der noch nicht ausgeheilten Verletzung von Daniel Kinnback einzusetzen. Dadurch wurde im Angriff wesentlich flüssiger gespielt, den Rest besorgten dann Philip Bachmann, Florian Kusiek und Sebastian Wicke.

Ab der 50. Minute beim Spielstand von 26:16 wechselte Lubadel einige Leute aus.  Unter anderem kam Björn König nach langer Verletzungspause wieder zu einem ersten Einsatz am Kreis und Philip Auth bedankte sich für den Kurzeinsatz mit einem sagenhaften Tor.

Sicherlich kein berauschendes Spiel, aber durch eine klare Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte doch noch ein verdienter Sieg bei einem unbequemen Gegner. (Jürgen König)

Mannschaftsaufstellung:
Dennis Wittig, Alexander Lubadel;
Björn König, Uwe Findeisen 1, Wojtek Lalek, Daniel Kinnback 2, Amine Remus 3, Peter Wambach, Helge Kersten 1, Philip Auth 1, Florian Kusiek 7, Philip Bachmann 6/2
Tainer: Mario Lubadel
Betreuer: Stefan Wiegand

Siebenmeter:
Ost-Mosheim 2/2
Landwehrhagen 4/4

Zeitstrafen:
Ost-Mosheim 3
Landwehrhagen 0



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