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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

SPD und FWG erfreut über positive Lage bei Kreisfinanzen

Städte und Gemeinden sollen um eine Million Euro entlastet werden

Schwalm-Eder. „Die finanzielle Lage des Schwalm-Eder-Kreises hat sich positiv entwickelt“, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Günter Rudolph und der Fraktionsvorsitzende der FWG, Willi Werner. Diese verbesserte Haushaltslage des Kreises mit einem der niedrigsten Schuldenstände in Hessen sei auch Ergebnis der soliden Haushaltspolitik der SPD/FWG-Koalition. Anlass, sich gemütlich zurückzulehnen, sehen Rudolph und Werner trotz der verbesserten Lage indes nicht. „Es liegen noch große Aufgaben vor uns. Wir müssen auch um der künftigen Generationen willen die in früheren Jahren angesammelten Altschulden kontinuierlich abbauen. Nur so können wir dauerhaft unsere finanzielle Unabhängigkeit erhalten. Wir wollen auch weiterhin den Vereinen kostenlos die Hallenbenutzung ermöglichen und im Bereich Kinderbetreuung die Kommunen unterstützen.“

Rudolph und Werner schlagen daher vor, die Kreisumlage um eine Million Euro zu senken und den Städten und Gemeinden dieses Geld zurückzugeben. Für 2014 solle auf eine Kreditaufnahme verzichtet und die übrigen Überschüsse zum Abbau von Altschulden verwendet werden. „Wir fordern weiterhin eine Rücknahme der jährlichen Entnahmen von 350 Millionen aus dem Kommunalen Finanzausgleich durch die CDU/Grüne-Landesregierung. Mit diesen Mitteln wäre die Finanzsituation der Kommunen deutlich besser“, so Rudolph abschließend. (red)



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