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4.500 Höhenmeter über die Kuppen der Rhön

Acht Melsunger beim Extrem-Marathon über 240 Kilometer

Gut gelaunt vor dem Start auf die 240-km-Strecke (v.l.): Detlef  Riehl, Dieter Vaupel, Robin Wetig, Timo Zarth, Stephan Warlich und Wolfram Bick. Foto: nhMelsungen. Beim diesjährigen Bimbach-Radmarathon am Pfingstwochenende waren mit Detlef Riehl, Christian Sippel, Robin Wetig, Dieter Vaupel, Stephan Warlich, Wolfram Bick, Timo Zarth und Carina Menn auch wieder acht Radsportler der MT Melsungen am Start. Sie nahmen am schwersten Radmarathon Deutschlands teil, der über nahezu alle Kuppen der Rhön führte. Neben dem Ötztaler Radmarathon und dem Drei-Länder-Giro in Südtirol, ist der „Bimbach“ für die Melsunger Jedermann-Radsportler der Höhepunkt der Saison.

240 Kilometer und 4.500 Höhenmeter waren zu bewältigen, zur Eröffnung gleich hinauf zur 950 Meter hohen Wasserkuppe. Nach den tropischen Temperaturen vom Vorjahr hatte man diesmal ideale Bedingungen. Beim Start um sechs Uhr in der Frühe zeigte das Thermometer angenehme elf Grad und mittags ging es nicht über zwanzig. Eine kleine Schauer zwischendurch hatte sich zum Glück schnell wieder verzogen.

Radsportler aus ganz Deutschland hatten sich in dem kleinen Örtchen am Rande der Rhön eingefunden. „An Pfingsten, da fährt man in Bimbach. Das ist über die Grenzen der Region hinweg bei Radsportlern bekannt“, teilen die Veranstalter in einer Broschüre mit. Fast 6000 Radfahrer fanden sich am Samstag und Sonntag ein, um auf einer der angebotenen Strecken zu starten. Am Samstag konnte man die „kurzen“ Strecken zwischen 20 und 150 Kilometern fahren. Am Sonntag war dann neben den 110 Kilometer der Marathon dran: kurz (170 km), lang (202 km), extrem (240 km) und – neu im Programm – extrem hoch 2.

Alle Melsunger Ausdauersportler stellten sich in guter Form vor. Allerdings wurde der diesjährige Marathon für sie überschattet durch einen schweren Sturz von Robin Wetig nach 150 Kilometern auf einer steilen Abfahrt mit 70 km/h. Zum Glück stellte man im Krankenhaus in Meiningen keine Brüche fest, so dass Robin – als jüngster zum ersten Mal bei diesem Großereignis dabei – mit einigen Prellungen und Schürfwunden davon kam.

Die anderen Melsunger kamen durch und waren am Ende zufrieden mit ihrer Leistung. Zwischen neuen und elf Stunden dauerte es, bis alle das Ziel erreicht hatten. Was regelrecht die Kraft aus den Beinen zog, war vor allem das ständig Auf und Ab. Sechsmal ging es auf Höhen oberhalb von 800 Metern, dabei waren nicht nur die Wasserkuppe sondern auch der Kreuzberg und das Rote Moor.

Dazwischen lagen rasante Abfahrten. Kaum hatte man einen Anstieg geschafft ging es wieder, um gleich den nächsten Anstieg anzugehen. Christian Sippel, der vor einem Jahr in Bimbach debütierte, setzte diesmal der Angelegenheit noch „einen oben drauf“. Als einziger aus dem MT-Team nahm er noch 300 weitere Höhenmeter auf zehn zusätzlichen Kilometern mit und bewältigte die „extrem hoch 2“-Strecke mit 250 Kilometern.

„Wir hatten heute alle gute Beine – wie man in der Sprache der Radsportler sagt“, war von Stephan Warlich zu hören, der zum zweiten Mal dabei war. „Was für ein Glück, dass Robins Sturz so glimpflich abging.“

Etwas ausgebrannt waren natürlich alle nach dieser Strapaze, aber zufrieden mit ihrer Leistung. Die gute Vorbereitung mit regelmäßigem Training in der Gruppe auch während des gesamten Winterhalbjahres hatte sich gelohnt.

Wer sich den Trainingsterminen der MT-Radsportabteilung anschließen will findet nähere Informationen unter www.mt-melsungen-radsport.jimdo.de. (red)



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