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Kreis beschließt über Ausbau der Kindertagesbetreuung

Schwalm-Eder. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, kann der Schwalm-Eder-Kreis in diesem Jahr insgesamt 1.365.576 Euro aus dem Investitionsprogramm des Bundes zum Ausbau der Kinderbetreuung abrufen. Die Mittel sind zur Weiterbewilligung an Städte, Gemeinden und freie Träger von Kindertageseinrichtungen bestimmt, die neue Krippenplätze schaffen wollen. Gefördert wird auch der Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren in der Kindertagespflege. Insgesamt 14 Anträge zur Schaffung neuer Krippengruppen und 13 Anträge von Tagespflegestellen seien zur Förderung im Jahr 2009 angemeldet worden. In Umsetzung befinde sich bereits ein Projekt in Schwalmstadt-Ziegenhain sowie acht neue Tagespflegeplätze. Um alle angemeldeten Projekte fördern zu können, wären aber fast 2,1 Millionen Euro nötig. In Anbetracht der hohen Differenz musste der Kreisausschuss  eine Prioritätenentscheidung über die Projekte treffen, die aus den im Jahr 2009 noch zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert werden sollen.

Wie Landrat Frank-Martin Neupärtl mitteilt, sollen Projekte in Kindertageseinrichtungen in Borken, Fritzlar, Neuental, Frielendorf, Melsungen, Bad Zwesten und Willingshausen, mit denen insgesamt 107 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden, gefördert werden. Außerdem sollen weitere 13 Plätze bei Tagesmüttern in verschiedenen Orten im Kreisgebiet gefördert werden. Damit seien alle Anträge von Tagesmüttern berücksichtigt worden. Vier Anträge für neue Krippengruppen haben leider in diesem Jahr nicht mehr berücksichtigt werden können. Diese sind für die Förderung in 2010 vorgesehen.

Neupärtl merkt in diesem Zusammenhang an, dass sich die Förderung für die in diesem Jahr geförderten Krippengruppen erheblich, nämlich für etliche Projekte um 30.000 Euro pro neu gebauter Gruppe, verschlechtert habe. Dies sei für die Einrichtungsträger in Zeiten ohnehin knapper Kassen nicht akzeptabel. Er hoffe, dass die Landesregierung durch eine Anpassung der maßgeblichen Förderrichtlinie dafür sorge, dass die Förderbeträge angehoben und alle nachträglich gleich gestellt werden.



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